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Meldung vom 16.03.2017                                                                                                                                                        


Urlaubspost braucht 40 Jahre


Mit fast 40 Jahren Verspätung ist ein Brief aus der Schweiz bei der Empfängerin in Mannheim eingetroffen. "Ich wusste im ersten Moment gar nichts damit anzufangen", sagte B. Schmidt. Ihre Mutter Helga hatte den Brief im Herbst 1977 aus dem Wanderurlaub im Wallis geschrieben. Die mittlerweile 89-Jährige war nun ebenso überrascht, als Ihr Schreiben im Briefkasten lag. Postsprecher Hugo Gimber sagte, möglicherweise sei der Urlaubsgruß damals falsch zugestellt worden und habe seitdem gut geschützt irgendwo gelegen. "Dass Briefe nach so langer Zeit wieder auftauchen, ist selten", sagte er.

Schwabo


Meldung vom 10.03.2017                                                                                                                                                                


EAN - Code auf Briefmarken


Stempel & Informationen– das Informationsblatt der Deutschen Post PHILATELIE

www.deutschepost.de/philatelie

EAN auf Briefmarken
Bereits seit August 2014 sind die Plusmarken-Zehnerbogen mit einem EAN-Code ausgestattet.
Diese Kennzeichnung findet sich nun ab 2017 auch auf den folgenden Briefmarkenartikeln:


Ab Ausgabetag Januar 2017:
Alle Neu- und Nachdrucke nassklebender Sonderpostwertzeichen von der Rolle erhalten nach jeder
vierten Marke ein Feld mit dem EAN-Code.


Ab Ausgabetag März 2017:
Alle Neu- und Nachdrucke der nassklebenden Marken der Dauerserie »Blumen« von der Rolle erhalten
nach jeder fünften Marke ein Feld mit dem EAN-Code.


Ab Ausgabetag April 2017:
Alle Neu- und Nachdrucke der Zehnerbogen der Dauerserie »Blumen« und der Dauerserie
„Schreibanlässe“ erhalten den Code auf den Schmalseiten der Bogen.


Ab Ausgabetag Juli 2017:
Alle Zehnerbogen der Sonderpostwertzeichen erhalten den Code auf den Schmalseiten der Bogen


Meldung vom 10.02.2017                                                                                                                                                            

    

Weihnachtsmarke: Erster Fehldruck entdeckt


Großes Glück hatte unser Leser Dieter Bender aus Marl: Vorgestern fand er in einem Stapel von Briefen dieses Exemplar mit abgestempelter Weihnachtsbriefmarke – und wurde stutzig. Fehlt da nicht etwas? War da nicht etwas? Die fehlerhafte Marke sollte natürlich gar nicht erscheinen. Als das Malheur passiert und entdeckt war, wurde die Marke zurückgezogen und neu gedruckt. Die Mängelexemplare sollten eigentlich nicht in den Verkauf gelangen. Aber auch das scheint nicht geklappt zu haben… Schauen wir doch mal, wann das nächste Exemplar auftaucht…

DBZ


Auktionsergebnis bei Ebay:  1.187 Euro nach 71 Geboten (10.02.2017).


Meldung vom 02.02.2017                                                                                                                                                         


Die Zahl der Briefmarken


Wie die Londoner "Times" berichten, gibt es gegenwärtig auf der Erde 56.874 verschiedene Briefmarken; davon entfallen auf Europa 17.860, auf Afrika 12.684, auf Asien 10.438, auf Amerika 9680, auf Westindien 8333 und auf Australien und Neuseeland 2879 Briefmarken. In der letzten Zeit nimmt die Zahl der Neuausgaben außerordentlich zu, so daß man jetzt pro Jahr mit 2000 neuen Briefmarken rechnen kann.


AUSSIGER TAGEBLATT vom 06.03.1935


Meldung vom 15.01.2017                                                                                                                                                            

Pressebericht

Mitglieder sammeln, weil es ihnen Freude macht

Donaueschingen (bea). In ihrer großen Zeit hatten sie gut und gerne 150 Mitglieder. In wenigen Jahren wird der 1921 gegründete Verein 100 Jahre alt: Der Verein der Münzen- und Briefmarkenfreunde Donaueschingen-Blumberg muss sich inzwischen jedoch mit stagnierenden Mitgliederzahlen zufrieden geben. Gut 70 sind es noch, die im Verein aktiv sind.          

Bei der Hauptversammlung am Samstagabend im Hüfinger Hotel Frank zeigten sich 25 Teilnehmer dennoch überzeugt, dass das Sammeln von Münzen und Briefmarken nach wie vor ein tolles Hobby sei. "Wir sammeln, weil es uns Freude macht", bringt der Ehrenvorsitzende Dieter Friedt die langjährige Vereinsarbeit auf den Punkt.

"Auch wenn es kein Massenphänomen mehr ist", zitiert Friedt aus einem Fachartikel, "wird das Sammeln weiter gehen, zumindest so lange, wie es noch Briefmarken gibt." Davon sind die aktiven Vereinsmitglieder überzeugt. Und Jens Buckenberger, der den Vorsitz des Vereins vor einiger Zeit übernommen hat, weiß, dass nach wie vor auch jüngere Leute sich mit der Sammelleidenschaft beschäftigen, sie seien halt nur nicht mehr so gerne in einem Verein aktiv. Damit geht es den Münzen- und Briefmarkenfreunde so ähnlich, wie vielen anderen Hobby-Vereinen auch: Sie kriegen nur noch schwer und mit einigem Aufwand Nachwuchs für die Vereinstätigkeit.

Das Sammeln von alten Postkarten, wie es zum Beispiel Vereinsmitglied Willi Hönle mit Engagement betreibt, die tolle und möglichst vollständige Briefmarkensammlung oder die Münzsammlung, die Hubert Obergfell mit Fachwissen und Begeisterung betreibt, seien nach wie vor beliebte Freizeitbeschäftigungen. Daher sei die Verunsicherung, dass das Hobby Philatelie keinen Nachwuchs mehr finde, nicht angebracht. Die aktiven Mitglieder des Vereins lassen sich jedenfalls ihre Freude am Sammeln nicht nehmen.

        

Jens Buckenberger erinnerte in seinem Tätigkeitsbericht an das kleine Jubiläum der Münzgruppe, die 45 Jahre alt geworden ist und an eine Reihe von Fachvorträgen für Briefmarken- und Münzsammler. Dabei ging es unter anderem um Hintergrundwissen über die Wasserzeichen oder um die richtige Bewertung von Münzen.

Der diesjährige Großtauschtag vor wenigen Wochen litt unter kurzfristigen Absagen von Teilnehmern, so dass einige Tische leer blieben und die Donauhalle Lücken aufwies. Daher soll künftig ein Stück der Halle abgetrennt werden, um die Lücken zu schließen.

In der Sitzung wurden langjährige Mitglieder geehrt und mit Urkunden und Anstecknadeln ausgezeichnet: Für 40 Jahre: Roland Trautmann, Manfred Hinninger und Florian Bauer. Für 25 Jahre: Bodo Groß, Josef Strohmeier und Gerold Votteler. Für 15 Jahre: Erika Geremia, Peter Stöhr, Ingrid Beranek, August Rösch, Michael Zier. Für zehn Jahre: Thomas Bitzer, Brigitte Metzger, Hans Rüger, Tobias Martin und Wolfgang Hinninger.

Schwabo

Meldung vom 14.01.2017                                                                                                                                                          

  

Briefmarke mal anders 


Zulassung in Handarbeit  Briefmarke statt TÜV-Plakette auf Nummernschild

  

Hast Du keine TÜV-Plakette fürs Kfz-Kennzeichen, nimm' einfach eine Briefmarke - das hat sich wohl eine junge Autofahrerin gedacht: Das seit Oktober 2016 abgemeldete Fahrzeug war einer Streifenwagenbesatzung jetzt in Herford aufgefallen.

Beim genaueren Hinsehen stellte sich heraus, dass statt der Prüfplakette eine blau-grüne Briefmarke auf einem Nummernschild klebte.
Anzeige wegen Kennzeichenmissbrauchs
Auch das Siegel der Zulassungsstelle war kein Original, sondern ein von einem amtlichen Schreiben abgetrenntes Wappen. Die 32-jährige Fahrerin habe angegeben, sie sei auf dem Weg zum Straßenverkehrsamt, um den Wagen dort vorzuführen. Dort war aber längst Dienstschluss.
Die Beamten untersagten ihr die Weiterfahrt und schrieben eine Anzeige - unter anderem wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs.


Meldung vom 14.01.2017                                                                                                                                                           


Briefmarken noch aktuell ?


(wm) 2016 fragten sich viele Vereine, Verbände und andere Gruppierungen, wie denn die Zukunft der Philatelie angesichts bekannter Probleme aussehen möge. Die Frage nach dem „Quo vadis“ wurde mehrfach publikumswirksam gestellt, so z.B. bei der Ausstellung in Heidelberg im Juli 2016 oder mit Blick auf die sog. „high level philately“ bei einer Jahrestagung der Europäischen Akademie der Philatelie Anfang November 2016 in Venedig.

„Hat das Briefmarken sammeln überhaupt noch eine Zukunft?“ Diese Frage stellte die erste deutsche Briefmarkenzeitschrift, das „Magazin für Briefmarken-Sammler“, bereits am 1. Juli 1863! Seitdem wird diese Frage in der ein oder anderen Form immer wieder gestellt. In den letzten Jahren mit zunehmend größerer Skepsis.

Angesichts der seitdem, zumal in den letzten Jahren, gewachsenen Verunsicherung, sei gerne eine Antwort von Albert Friedemann, dem legendären Forscher und Experten der Kolonialphilatelie, aus dem Jahr 1929 wiedergegeben, der sich damals zum Problem wie folgt äußerte:

„Das Briefmarkensammeln wird so lange eine gute Zukunft haben, als es überhaupt noch Briefmarken gibt und sich noch immer Personen finden, welche nicht etwa nur des Gewinnes halber, sondern aus reiner Liebe zum Briefmarkensammeln sich damit befassen, Personen, welche sich allein an der Freude, die die Beschäftigung mit Briefmarken gewähren kann, genügen lassen und welche die beim Briefmarkensammeln erlebte Freude als Gewinn für ihr Leben betrachten.“ (aus: Die Basler Taube, Nr. 9/1. Jg., Mai 1929, S. 187)

 

Das Briefmarkensammeln wird so lange eine gute Zukunft haben, als es überhaupt noch Briefmarken gibt

Das ist glaube ich der entscheidende Satz. Zu der Zeit wo das geschrieben wurde, waren Briefmarken ein Massenprodukt, das für den Postverkehr gebraucht wurde und so gab es auch massenhaft Briefmarkensammler. Noch in meiner Jungend sammelte in der Schulklasse fast jeder Briefmarken.
Aber heute? Die Briefmarken werden eigentlich nur noch für die (zahlungskräftigen) Sammler produziert, die sie möglichst postfrisch in die Alben stecken sollen. Die Post braucht sie eigentlich nicht mehr als Rationalisierungsinstrument.

der zweite Teil der Aussage wird dagegen immer gelten:

  

solange sich noch immer Personen finden, welche nicht etwa nur des Gewinnes halber, sondern aus reiner Liebe zum Briefmarkensammeln sich damit befassen, Personen, welche sich allein an der Freude, die die Beschäftigung mit Briefmarken gewähren kann, genügen lassen und welche die beim Briefmarkensammeln erlebte Freude als Gewinn für ihr Leben betrachten.

Bei dieser Betrachtungsweise müssen wir uns aber damit abfinden, dass es kein Massenphänomen mehr ist, zumal in der Jungend heute andere Dinge als Freude und Gewinn für das Leben empfunden werden.

Philaseiten.de

Meldung vom 14.01.2017                                                                                                                                                           


Briefmarken noch aktuell ?


(wm) 2016 fragten sich viele Vereine, Verbände und andere Gruppierungen, wie denn die Zukunft der Philatelie angesichts bekannter Probleme aussehen möge. Die Frage nach dem „Quo vadis“ wurde mehrfach publikumswirksam gestellt, so z.B. bei der Ausstellung in Heidelberg im Juli 2016 oder mit Blick auf die sog. „high level philately“ bei einer Jahrestagung der Europäischen Akademie der Philatelie Anfang November 2016 in Venedig.

„Hat das Briefmarken sammeln überhaupt noch eine Zukunft?“ Diese Frage stellte die erste deutsche Briefmarkenzeitschrift, das „Magazin für Briefmarken-Sammler“, bereits am 1. Juli 1863! Seitdem wird diese Frage in der ein oder anderen Form immer wieder gestellt. In den letzten Jahren mit zunehmend größerer Skepsis.

Angesichts der seitdem, zumal in den letzten Jahren, gewachsenen Verunsicherung, sei gerne eine Antwort von Albert Friedemann, dem legendären Forscher und Experten der Kolonialphilatelie, aus dem Jahr 1929 wiedergegeben, der sich damals zum Problem wie folgt äußerte:

„Das Briefmarkensammeln wird so lange eine gute Zukunft haben, als es überhaupt noch Briefmarken gibt und sich noch immer Personen finden, welche nicht etwa nur des Gewinnes halber, sondern aus reiner Liebe zum Briefmarkensammeln sich damit befassen, Personen, welche sich allein an der Freude, die die Beschäftigung mit Briefmarken gewähren kann, genügen lassen und welche die beim Briefmarkensammeln erlebte Freude als Gewinn für ihr Leben betrachten.“ (aus: Die Basler Taube, Nr. 9/1. Jg., Mai 1929, S. 187)

 

Das Briefmarkensammeln wird so lange eine gute Zukunft haben, als es überhaupt noch Briefmarken gibt

Das ist glaube ich der entscheidende Satz. Zu der Zeit wo das geschrieben wurde, waren Briefmarken ein Massenprodukt, das für den Postverkehr gebraucht wurde und so gab es auch massenhaft Briefmarkensammler. Noch in meiner Jungend sammelte in der Schulklasse fast jeder Briefmarken.
Aber heute? Die Briefmarken werden eigentlich nur noch für die (zahlungskräftigen) Sammler produziert, die sie möglichst postfrisch in die Alben stecken sollen. Die Post braucht sie eigentlich nicht mehr als Rationalisierungsinstrument.

der zweite Teil der Aussage wird dagegen immer gelten:

  

solange sich noch immer Personen finden, welche nicht etwa nur des Gewinnes halber, sondern aus reiner Liebe zum Briefmarkensammeln sich damit befassen, Personen, welche sich allein an der Freude, die die Beschäftigung mit Briefmarken gewähren kann, genügen lassen und welche die beim Briefmarkensammeln erlebte Freude als Gewinn für ihr Leben betrachten.

Bei dieser Betrachtungsweise müssen wir uns aber damit abfinden, dass es kein Massenphänomen mehr ist, zumal in der Jungend heute andere Dinge als Freude und Gewinn für das Leben empfunden werden.

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Meldung vom 14.01.2017                                                                                                                                                           


Briefmarken noch aktuell ?


(wm) 2016 fragten sich viele Vereine, Verbände und andere Gruppierungen, wie denn die Zukunft der Philatelie angesichts bekannter Probleme aussehen möge. Die Frage nach dem „Quo vadis“ wurde mehrfach publikumswirksam gestellt, so z.B. bei der Ausstellung in Heidelberg im Juli 2016 oder mit Blick auf die sog. „high level philately“ bei einer Jahrestagung der Europäischen Akademie der Philatelie Anfang November 2016 in Venedig.

„Hat das Briefmarken sammeln überhaupt noch eine Zukunft?“ Diese Frage stellte die erste deutsche Briefmarkenzeitschrift, das „Magazin für Briefmarken-Sammler“, bereits am 1. Juli 1863! Seitdem wird diese Frage in der ein oder anderen Form immer wieder gestellt. In den letzten Jahren mit zunehmend größerer Skepsis.

Angesichts der seitdem, zumal in den letzten Jahren, gewachsenen Verunsicherung, sei gerne eine Antwort von Albert Friedemann, dem legendären Forscher und Experten der Kolonialphilatelie, aus dem Jahr 1929 wiedergegeben, der sich damals zum Problem wie folgt äußerte:

„Das Briefmarkensammeln wird so lange eine gute Zukunft haben, als es überhaupt noch Briefmarken gibt und sich noch immer Personen finden, welche nicht etwa nur des Gewinnes halber, sondern aus reiner Liebe zum Briefmarkensammeln sich damit befassen, Personen, welche sich allein an der Freude, die die Beschäftigung mit Briefmarken gewähren kann, genügen lassen und welche die beim Briefmarkensammeln erlebte Freude als Gewinn für ihr Leben betrachten.“ (aus: Die Basler Taube, Nr. 9/1. Jg., Mai 1929, S. 187)

 

Das Briefmarkensammeln wird so lange eine gute Zukunft haben, als es überhaupt noch Briefmarken gibt

Das ist glaube ich der entscheidende Satz. Zu der Zeit wo das geschrieben wurde, waren Briefmarken ein Massenprodukt, das für den Postverkehr gebraucht wurde und so gab es auch massenhaft Briefmarkensammler. Noch in meiner Jungend sammelte in der Schulklasse fast jeder Briefmarken.
Aber heute? Die Briefmarken werden eigentlich nur noch für die (zahlungskräftigen) Sammler produziert, die sie möglichst postfrisch in die Alben stecken sollen. Die Post braucht sie eigentlich nicht mehr als Rationalisierungsinstrument.

der zweite Teil der Aussage wird dagegen immer gelten:

  

solange sich noch immer Personen finden, welche nicht etwa nur des Gewinnes halber, sondern aus reiner Liebe zum Briefmarkensammeln sich damit befassen, Personen, welche sich allein an der Freude, die die Beschäftigung mit Briefmarken gewähren kann, genügen lassen und welche die beim Briefmarkensammeln erlebte Freude als Gewinn für ihr Leben betrachten.

Bei dieser Betrachtungsweise müssen wir uns aber damit abfinden, dass es kein Massenphänomen mehr ist, zumal in der Jungend heute andere Dinge als Freude und Gewinn für das Leben empfunden werden.

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Meldung vom 14.01.2017                                                                                                                                                           


Briefmarken noch aktuell ?


(wm) 2016 fragten sich viele Vereine, Verbände und andere Gruppierungen, wie denn die Zukunft der Philatelie angesichts bekannter Probleme aussehen möge. Die Frage nach dem „Quo vadis“ wurde mehrfach publikumswirksam gestellt, so z.B. bei der Ausstellung in Heidelberg im Juli 2016 oder mit Blick auf die sog. „high level philately“ bei einer Jahrestagung der Europäischen Akademie der Philatelie Anfang November 2016 in Venedig.

„Hat das Briefmarken sammeln überhaupt noch eine Zukunft?“ Diese Frage stellte die erste deutsche Briefmarkenzeitschrift, das „Magazin für Briefmarken-Sammler“, bereits am 1. Juli 1863! Seitdem wird diese Frage in der ein oder anderen Form immer wieder gestellt. In den letzten Jahren mit zunehmend größerer Skepsis.

Angesichts der seitdem, zumal in den letzten Jahren, gewachsenen Verunsicherung, sei gerne eine Antwort von Albert Friedemann, dem legendären Forscher und Experten der Kolonialphilatelie, aus dem Jahr 1929 wiedergegeben, der sich damals zum Problem wie folgt äußerte:

„Das Briefmarkensammeln wird so lange eine gute Zukunft haben, als es überhaupt noch Briefmarken gibt und sich noch immer Personen finden, welche nicht etwa nur des Gewinnes halber, sondern aus reiner Liebe zum Briefmarkensammeln sich damit befassen, Personen, welche sich allein an der Freude, die die Beschäftigung mit Briefmarken gewähren kann, genügen lassen und welche die beim Briefmarkensammeln erlebte Freude als Gewinn für ihr Leben betrachten.“ (aus: Die Basler Taube, Nr. 9/1. Jg., Mai 1929, S. 187)

 

Das Briefmarkensammeln wird so lange eine gute Zukunft haben, als es überhaupt noch Briefmarken gibt

Das ist glaube ich der entscheidende Satz. Zu der Zeit wo das geschrieben wurde, waren Briefmarken ein Massenprodukt, das für den Postverkehr gebraucht wurde und so gab es auch massenhaft Briefmarkensammler. Noch in meiner Jungend sammelte in der Schulklasse fast jeder Briefmarken.
Aber heute? Die Briefmarken werden eigentlich nur noch für die (zahlungskräftigen) Sammler produziert, die sie möglichst postfrisch in die Alben stecken sollen. Die Post braucht sie eigentlich nicht mehr als Rationalisierungsinstrument.

der zweite Teil der Aussage wird dagegen immer gelten:

  

solange sich noch immer Personen finden, welche nicht etwa nur des Gewinnes halber, sondern aus reiner Liebe zum Briefmarkensammeln sich damit befassen, Personen, welche sich allein an der Freude, die die Beschäftigung mit Briefmarken gewähren kann, genügen lassen und welche die beim Briefmarkensammeln erlebte Freude als Gewinn für ihr Leben betrachten.

Bei dieser Betrachtungsweise müssen wir uns aber damit abfinden, dass es kein Massenphänomen mehr ist, zumal in der Jungend heute andere Dinge als Freude und Gewinn für das Leben empfunden werden.

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Meldung vom 23.12.2016                                                                                                                                                             

Tamdakht Meteorite Strike

22. Dezember 2016 – Für Cook Islands gestaltet Coin Invest mit „Tamdakht Meteorite Strike” eine Münze, deren intentionelle Überprägung die Oberfläche wie ein Krater wirken lässt. Wie die Einschlagstelle des Himmelskörpers erscheint der Durchbruch, der jede Münze der auf 2500 Stück limitierten Auflage zu einem Unikat macht.

Auf der Vorderseite ist, neben einem Durchbruch im Münzgrund, der gekrönte Kopf von Elisabeth II. n. r. zu sehen, dazu ihr Name, die Bezeichnung der Ausgabenation sowie der Nennwert.

Die Rückseite erscheint in ihrem zerklüfteten Relief wie ein Krater, mit einem Durchbruch im Zentrum.

 

Am 20. Dezember 2008, um 22:37 Uhr Ortszeit, schlug nördlich von Tamdakht in Marokko ein Meteorit auf. Augenzeugen berichteten von einem gleißenden Feuerball am Himmel, begleitet von Donnergrollen und Schockwellen. Glaubte man zunächst an eine Explosion oder einen Maschinenabsturz, war nach dem Fund von Gesteinsbrocken klar, dass es sich um einen Meteoriten handelte. Dessen Fragmente im Gesamtgewicht von ca. 100 Kilogramm waren über eine Fläche von gut 72 Quadratkilometern verstreut. In der Geschichte Marokkos markiert Tamdakht damit den bislang bedeutendsten Meteoriteneinschlag.


Ein Gesteinsfragment auf eine Münze zu bringen, galt noch vor wenigen Jahren als innovativ. Heute dagegen braucht es schon etwas mehr, damit eine numismatische Kreation Aufsehen erregt.

Meldung vom 10.12.2016                                                                                                                                                       


 Eskalation: Indische Regierung beschlagnahmt Gold


Die Steuerbehörden in Indien führen landesweit Razzien und Beschlagnahmungen von Geld und Gold in Privathaushalten durch, wenn Verdacht auf steuerlich nicht deklarierte Vermögenswerte besteht.


Der indische Staat forciert die Schwarzgeldbekämpfung und führt einen regelrechten Krieg gegen die Anonymität von Vermögenswerten. Laut Medienberichten führen Steuerbehörden verstärkt Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen durch, wenn Verdacht auf Steuerhinterziehung oder verdeckte Vermögenswerte besteht. Das betrifft auch Gold und Goldschmuck. Dies meldete unter anderem Bloomberg.

Von einer Beschlagnahmung und Strafsteuer ausgeschlossen sind Vermögenswerte, die nachweislich legal erworben und im Rahmen der Einkommenssteuer deklariert wurden. Das betrifft auch weitere Teile der Landbevölkerung, die ihre Einkünfte vielfach in Gold tauschen.

Außerdem unangetastet bleiben laut Medienberichten bestimmte Goldmengen pro Person, unabhängig davon, ob ein Nachweis über die dessen „Rechtmäßigkeit“ vorliegt. Verheirateten Frauen in Indien wird ein Goldbesitz von 500 Gramm gewährt. Unverheiratete Frauen dürfen 250 Gramm Gold behalten, männliche Familienmitglieder 100 Gramm. Darüber hinaus ist jeder Goldbesitz in unbegrenzter Menge gestattet, solange der Nachweis über dessen rechtmäßigen und steuerrechtlich sauberen Erwerb erbracht wird.

   

Laut South Asia Times wurden bei mehreren Razzien landesweit schon Anfang Dezember 60 Millionen Rupien (umgerechnet rund 816.000 Euro), 7 Kilogramm an Goldschmuck und zwei Sportwagen konfisziert. Es soll sich um Vermögenswerte handeln, die illegal erworben wurden. Gold- und Schmuckhändler waren zuvor aufgefordert worden, den Steuerbehörden Kundendaten über zurückliegende Verkäufe vorzulegen (Goldreporter berichtete).

Steuerrazzien sind in Indien allerdings nichts Neues. Schon seit Jahren führen die Behörden bei Verdacht immer wieder Hausdurchsuchungen durch. Die aktuellen Maßnahmen sind jedoch von weitaus größerer Tragweite. So arbeitet die Regierung nun an einer Überarbeitung der geltenden Steuergesetzgebung. Unter anderem sollen die Geldstrafen und Steuernachzahlungen für nicht deklarierte Vermögenswerte drastisch angehoben werden, so dass sich Sätze von bis zu 90 Prozent des Vermögenswerts ergeben. India Today berichte ausführlich darüber. Der Entwurf für die Gesetzesänderung ist im Internet als PDF abrufbar.

Mittlerweile wird die Politik des indischen Premiers Narendra Modi nicht mehr nur als schlichte Schwarzgeldbekämpfung angesehen. Offensichtliches Ziel ist es, das Bargeld früher oder später ganz abzuschaffen.

Hintergrund: Der Bargeldverkehr in Indien wurde im vergangenen November extrem eingeschränkt. Laut den neuen Bestimmungen der indischen Zentralbank durften Einzelpersonen pro Tag nur noch 2.500 Rupien (34 Euro) von Bankautomaten und nur noch 24.000 Rupien (330 Euro) pro Woche am Bankschalter abheben. (Siehe: Hindustan Times)

In einer Übernachtaktien hatte die indische Regierung am 10. November alle 500- und 1.000-Rupien-Scheine für ungültig erklärt. Angeblich besteht 85 Prozent des in Umlauf befindlichen Bargelds in Indien aus diesen Noten. Die Bürger wurden zum Austausch der Scheine aufgefordert. Ein neuer 500-Rupien-Schein sowie eine 2.000-Rupien-Banknoten wurden dafür neu ausgegeben.

Bis zum 3. Dezember hatten die Inder entsprechende Banknoten im Wert von 185 Milliarden US-Dollar auf ihre Bankkonten eingezahlt. Das meldete Bloomberg. Noch bis Jahresende können Bargeldbesitzer die alten Banknoten bei ihrer Bank einzahlen.

Die Goldnachfrage in Indien war nach dem selektiven Bargeldverbot stark angestiegen


Meldung vom 02.12.2016                                                                                                                                               

Neue Automatenmarken im Januar


   Verfasst am 30. November 2016   von Redaktion Deutsche Briefmarken Zeitung   in Deutschland

  Spekuliert wurde schon länger darüber, ob und wann es neue Automatenmarken geben würde, jetzt ist es offiziell: Am 3. Januar 2017 werden das Brandenburger Tor und der Post Tower Bonn durch zwei neue Motive ersetzt. Thomas Serres gestaltete die Vorlagen für die neuen Automatenmarken zum Thema „Briefe schreiben“ bzw. „Briefe empfangen“, die am Ausgabetag an 29 Standorten erhältlich sein werden


Meldung vom 21.11.2016                                                                                                                                                             

American-Eagle-Silbermünzen bis Januar nicht mehr lieferbar


Die U.S. Mint kann bis Januar keine American-Eagle-Silbermünzen mehr ausliefern. Die Prägeanstalt wurde vom jüngsten Nachfrageschub überrascht.

Die amerikanische Prägeanstalt U.S. Mint hat den Verkauf von Silbermünzen der Sorte American Eagle ausgesetzt. Silber hat offensichtlich für einen unerwarteten Nachfrageschub gesorgt, so dass die vorhandenen Bestände in kürzester Zeit ausverkauft waren.

   

Laut den Angaben auf der Internetseite des U.S. Mint wurden im November bislang 2.196.000 American Silver Eagles zu je einer Unze ausgeliefert. Im Gesamtmonat Oktober waren es 3.825.000 Stück.

In der Vergangenheit wurde der Verkauf der beliebten Silberanlagemünzen immer wieder ausgesetzt, weil die Prägeanstalt nicht genügend Münzrohlinge verfügbar hatte.


Meldung vom 18.11.2016                                                                                                                                                          

Altersvorsorge: Deutsche setzen vermehrt auf Gold

 

Die Deutschen setzen bei der Altersvorsorge vermehrt auf Gold, zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentativen Studie der Postbank in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach. So sehen mittlerweile 19% aller Berufstätigen bundesweit Gold als „ideale Form der Alterssicherung“. Am meisten begehrt ist Gold als private Altersvorsorge in Nordrhein Westfalen. Hier sehen 25% aller Berufstätigen Gold als „ideale Form der Alterssicherung“.

Das große und weiter wachsende Vertrauen in die Sicherheit bei einer Investition in Gold ist dabei ein wesentlicher Grund. So halten Goldbarren oder Goldmünzen inzwischen 30% aller Berufstätigen in Deutschland für eine „besonders sicherer Altersvorsorge“. Im letzten Jahr fanden dieses nur 26%.

Zum Vergleich in diesen Jahr nannten nur 24% beziehungsweise 22% Berufstätigen Private Rentenversicherungen und Renten aus Lebensversicherungen als „besonders sichere Altersvorsorgeform“, festverzinsliche Wertpapiere wie Bundesschatzbriefe, Pfandbriefe sowie Festgeldanlagen oder Sparbriefe kommen jeweils lediglich auf 16 Prozent.

Gold dürfte nach den Zahlen aus der Studie auch in Zukunft wenig an Attraktivität verlieren. So planen 8% derjenigen die ihre Altersvorsorge verstärken wollen, den Erwerb von Goldmünzen und Goldbarren.  Gerade bei den jüngeren (16-29 Jahre) ist das Interesse an Gold stark gestiegen, so hat es sich gegenüber dem Vorjahr sogar verdoppelt. Bei den älteren ab 50 Jahren ist das Interesse dagegen gesunken.

Die Postbank mahnt angesichts des aktuell hohen Preisniveaus bei Gold allerdings vor einer schnellen Investition. „Der Preis für das Edelmetall hat sich in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt“, so Dr. Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank. „Insbesondere in Krisenzeiten ist Gold bei Anlegern als „sicherer Hafen“ sehr beliebt.“ Die damit verbundene Nachfrage hat zu einem starken Preisanstieg beigetragen. Da sich der Goldpreis nach Ansicht der Postbank-Analysten von seinem fundamental gerechtfertigten Niveau entfernt hat, ist eine Abwärtskorrektur der Preise wahrscheinlich.

Meldung vom 17.11.2016                                                                                                                                                


Deutschlands Neuausgaben 2017


17. November 2016 – Das Bundesministerium der Finanzen hat bekanntgegeben, welche Sammlermünzen für das Jahr 2017 geplant sind. Die abschließende Entscheidung nach § 5 Münzgesetz bleibt dem Bundeskabinett vorbehalten.


2-Euro-Münze "Rheinland-Pfalz"

Motiv: Porta Nigra; Serie Bundesländer
Prägestätten: A, D, F, G, J
Ausgabetag: 3. Februar 2017


5-Euro-Innovative Münze "Tropische Zone"

Serie Klimazonen der Erde
Prägestätten: A, D, F, G, J
Ausgabetag: 27. April 2017


20-Euro-Silbergedenkmünzen

Bremer Stadtmusikanten (Serie Grimms Märchen)
Prägestätte: J

Ausgabetag: 9. Februar 2017


500 Jahre Reformation

Prägestätte: A
Ausgabetag: 6. April 2017


300. Geburtstag Johann Joachim Winckelmann

Prägestätte: F
Ausgabetag: 12. Oktober 2017


Laufmaschine von Karl Drais 1817

Prägestätte: G
Ausgabetag: 13. Juli 2017


50 Jahre Deutsche Sporthilfe

Prägestätte: D
Ausgabetag: 4. Mai 2017


20-Euro-Goldmünze

Motiv: Pirol (Serie Heimische Vögel)
Prägestätten: A, D, F, G, J
Ausgabetag: 22. Juni 2017


50-Euro-Goldmünze

Motiv: Lutherrose
Prägestätten: A, D, F, G, J
Ausgabetag: 24. Mai 2017


100-Euro-Goldmünze

Motiv: Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg (Serie UNESCO Welterbestätten in Deutschland)
Prägestätten: A, D, F, G, J
Ausgabetag: 2. Oktober 2017


Meldung vom 12.11.2016                                                                                                                                        

Neue 5-Euro-Sammlermünzserie "Klimazonen der Erde"

Das Bundesministerium der Finanzen plant die Ausgabe einer fünfteiligen Serie von 5-Euro-Sammlermünzen mit farbigem Polymerring. Die neue Serie "Klimazonen der Erde" schließt thematisch an die erste innovative 5-Euro-Sammlermünze "Planet Erde" (Weltneuheit mit dem blauen Ring) an, die im April 2016 emittiert wurde.

Die Serie soll 2017 mit einer Ausgabe zur "Tropischen Zone" beginnen und 2021 mit einer Münze zur "Polaren Zone" enden. Die Farbzuordnung der Polymerringe erfolgt entsprechend den vorherrschenden klimatischen Verhältnissen der einzelnen Zonen anhand der Temperatur-Farbskala: von heiß (rot) bis kalt (violett). So ist für die Ausgabe "Tropische Zone" im Jahr 2017 ein lichtdurchlässiger roter Polymerring vorgesehen. Jede der fünf Münzstätten Deutschlands wird die Münze mit einem Polymerring in einem anderen Rotton prägen. Die Gesamtauflage der Münze soll 2,3 Millionen Stück betragen, davon 300.000 Stück in der Sammlerqualität Spiegelglanz.

Die Ausgabe der ersten Münze der neuen Serie ist im Frühjahr 2017 vorgesehen. Die Münze in Stempelglanzqualität wird zum Nennwert von 5 Euro über die Filialen der Deutschen Bundesbank in den Verkehr gebracht. Die Spiegelglanzversion wird zu einem über dem Nennwert liegenden Preis bei der Verkaufsstelle für Sammlermünzen (www.deutsche-sammlermuenzen.de) erhältlich sein.

Die Serie in Daten

Thema der Serie:

Klimazonen der Erde

Nennwert:

5 Euro

Laufzeit der Serie:

2017-2021

Münzausgabe pro Jahr:

1

Ausgabetag:

Frühjahr 2017; genauer Ausgabetag noch nicht bekannt

Material:

Kupfer-Nickel-Werkstoffe, Polymer

Prägequalitäten:

Spiegelglanz und Stempelglanz

Masse:

9 g

Durchmesser:

27,25 mm

Prägestätten:

Berlin (A), München (D), Stuttgart (F), Karlsruhe (G), Hamburg (J)

Auflagenhöhe:

Gesamtauflage der Ausgabe 2017: 2,3 Mio. Stück
(davon 300.000 Stück Spiegelglanz und 2 Mio. Stück Stempelglanz)

(Änderungen vorbehalten)


Die einzelnen Münzausgaben der Serie "Klimazonen der Erde"

Ausgabejahr

Münze

Farbe des Polymerrings

2017

"Tropische Zone"

Rot

2018

"Subtropische Zone"

Orange

2019

"Gemäßigte Zone"

Grün

2020

"Subpolare Zone"

Türkis

2021

"Polarzone"

Violett


(Änderungen vorbehalten)

Die abschließende Entscheidung bleibt nach § 5 des Münzgesetzes dem Bundeskabinett vorbehalten.
    
VfS

Meldung vom 05.11.2017                                                                                                                          

Der gefälschte Mond

Vor 25 Jahren – die Deutschen begannen, sich an die Wiedervereinigung zu gewöhnen – endete die Ära der DDR-Postwertzeichen. Bekanntlich waren nach der Einführung der Deutschen Mark in der DDR, die zum 1. Juli 1990 erfolgte, am Tag darauf neun Freimarken und dann bis zum letzten Tag der DDR noch insgesamt 13 Sondermarken erschienen. Hinzu kamen Markenheftchen, Ganzsachen, Maximumkarten und manches mehr. Sie alle wurden in der DDR und nach der Einheit in den neuen Bundesländern für DM verkauft, waren auch in der „alten“ Bundesrepublik gültig und konnten bis zum 31. Dezember 1991 verwendet werden.

Ebenso wie bei den Freimarken der DDR in D-Mark (siehe auch DBZ 16/2015) existieren bei diesen Sonderausgaben Fälschungen und Manipulationen. So mancher glaubte damit, in einer Zeit nicht nur politischer, sondern auch postalischer Veränderungen und Unsicherheiten das schnelle Geld machen zu können. Insgesamt gab es fünf Sondermarken-Ausgaben in DM …

DBZ

     

Meldung vom 21.10.2016                                                                                                                                                                


Weihnachtsmarke: Ausgabe verschoben

     

Eine schöne Bescherung erlebte die Deutsche Post bei der Herstellung der Sondermarke „Weihnachtskugel“. Schon ein Rechtschreibfehler auf einem Postwertzeichen ruft gewöhnlich große Heiterkeit hervor. Drei orthografische Missgeschicke sind allerdings eindeutig zu viel. Daher verschob die Deutsche Post den Druck der Sonderbriefmarke mit der Christbaumkugel, weshalb der Ausgabetag 2. November nicht mehr zu halten war. Als neuen Ersttag legte die Deutsche Post den 30. November fest.

DBZ

                 

Meldung vom 11.09.2016                                                                                                                                                               

„Lutherrose“ auf 50-Euro-Goldmünze


Im ersten Halbjahr 2017, dem Gedenkjahr zu Ehren Martin Luthers, wird eine 50-Euro-Goldmünze „Lutherrose“ ausgegeben. Der Entwurf der Münze stammt von der Künstlerin Adelheid Fuss aus Geltow. Die Münze wird aus Feingold (999,9 Tausendteile) bestehen, ihre Masse 7,78 Gramm betragen, der Durchmesser 20 Millimeter. Die Münze wird in Stempelglanzqualität geprägt und der Münzrand geriffelt ausgeführt. Es ist vorgesehen, die Goldmünze zu gleichen Teilen von den fünf deutschen Münzstätten (Berlin, München, Stuttgart, Karlsruhe und Hamburg) prägen zu lassen. Die Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS) wird über den genauen Preis und die konkreten Bestellmodalitäten rechtzeitig vor Ausgabe der Münze informieren.

DBZ



Meldung vom 30.08.2016                                                                                                                                                            

Bunte Ringe für die Klimazonen: neue Sammlermünzenserie

Im April 2016 kam die Weltneuheit heraus: eine 5 Euro Sammlermünze „Planet Erde“ mit blauem Polymerring.

Von heißem Rot bis zum kalten Violett sind die lichtdurchlässigen Ringe der neuen fünfteiligen 5-Euro-Sammlermünzserie „Klimazonen der Erde” gefärbt, so eine Mitteilung des Bundesfinanzministeriums. Die Serie schließt sich an die Sammlermünze „Planet Erde” an, die im April ausgegeben wurde und weltweit erstmals einen farbigen Polymerring enthielt.

Das Bundesministerium der Finanzen plant den Ausgabestart 2017. Nächstes Jahr soll eine Ausgabe zur „Tropischen Zone“ mit rotem Ring erscheinen. 2018 ist eine Münze zur „Subtropischen Zone“ in Orange. Die „Gemäßigte Zone“ in Grün ist für 2019 geplant, die Münze „Subpolare Zone“ mit türkisfarbenem Ring erscheint voraussichtlich 2020. Die „Polare Zone“ trägt 2021 einen violetten Ring. Die Farbzuordnung der Polymerringe orientiert sich an der Temperatur-Farbskala.

Die Münze „Tropischen Zone“ wird in jeder der fünf Münzstätten Deutschlands mit einem Polymerring in einem anderen Rotton prägen. Die Gesamtauflage der Münze soll 2,3 Millionen Stück betragen, davon 300.000 Stück in der Sammlerqualität Spiegelglanz. Die Münze in Stempelglanzqualität wird zum Nennwert von 5 Euro über die Filialen der Deutschen Bundesbank in den Verkehr gebracht. Die Spiegelglanzversion ist zu einem über dem Nennwert liegenden Preis bei der Verkaufsstelle für Sammlermünzen (www.deutsche-sammlermuenzen.de) erhältlich. Der Ausgabetag ist noch nicht bekannt. Die Münze mit dem Durchmesser 27,25 Millimeter besteht aus Kupfer-Nickel-Werkstoffen und Polymer.

Änderungen sind laut Bundesministerium vorbehalten. Nach Paragraf 5 des Münzgesetzes hat das Bundeskabinett das letzte Wort.

DBZ



Meldung vom 26.08.2016                                                                                                                                                              


Deutsche wollen Bargeld behalten


Die Mehrheit der Deutschen ist gegen die Abschaffung von Bargeld. 44 % der Befragten würden bei einer Volksabstimmung gegen ein Ende von Schein und Münze stimmen, 20 % würden sich vielleicht dagegen entscheiden, wie eine gestern veröffentlichte Umfrage des Nürnberger Marktforschungsspezialisten GfK-Verein ergab. Nur gut ein Drittel würde für die Abschaffung von Bargeld stimmen - vorausgesetzt man könnte selbst in kleinsten Geschäften elektronisch bezahlen. Am häufugsten begründetetn die Bargeldliebhaber ihre Haltung mit dem besseren Überblick über die Finanzen. Die Befürworter einer Abschaffung sehen die Sache hingegen pragmatisch: Sie finden die Zahlung per Karte oder Smartphone praktisch und einfach.

Schwabo


Meldung vom 12.08.2016                                                                                                                                                            


Portoerhöhung nicht vor 2019

Eine Art Gespenst zog in der vergangenen Woche wieder einmal durch das Internet und die sozialen Medien: Jürgen Gerdes, Mitglied des Konzernvorstands der Deutschen Post, hatte einer großen deutschen Tageszeitung ein Interview gegeben und darin Folgendes geäußert: „Im europäischen Durchschnitt kostet ein Brief 80 Cent. Das wäre sicher auch im wirtschaftlich stärksten Land Europas zu verkraften“. Die – um entscheidende Fakten gekürzte – Meldung dazu versah die Online-Redaktion der gleichen Tageszeitung mit der Überschrift „Post stimmt auf die nächste Portoerhöhung ein“, was sogleich einige Wellen schlug.


„Post will Porto erneut erhöhen“

In den nächsten Meldungen hießen die Titelzeilen sogleich „Post will Porto erneut erhöhen“, die ersten Internet-Kommentatoren empörten sich, und Politiker aus der zweiten Reihe verschickten erste Statements. Auch Interessenverbände wie der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation meldeten sich zu Wort und sprachen von der „sorglosen Überheblichkeit eines privaten Monopolisten“ oder, wie der Bundesverband Paket & Expresslogistik, von „Anmaßung“.

Porto bis Ende 2018 festgeschrieben

Nun ist es aber so: Bei der letzten Portoerhöhung hatte die Bundesnetzagentur zwar eine Erhöhung des Briefportos von 62 auf 70 Cent genehmigt, dieses Porto aber zugleich bis Ende 2018 festgeschrieben. Bis der Wunsch nach einer erneuten Portoerhöhung im Bereich des Standardbriefes in Erfüllung gehen könnte, wird es also frühestens der 1. Januar 2019 sein. Aber Wünschen darf man sich natürlich immer etwas …


DBZ


Meldungvom 10.08.2016                                                                                                                                                                 


Berliner Sonderstempelstelle ist umgezogen

Am 1. August ist die Sonderstempelstelle Berlin umgezogen. Die neue Anschrift lautet:

Für Briefsendungen und Frachtsendungen:
Deutsche Post AG
Sonderstempelstelle Berlin
Eresburgstr. 21
12103 Berlin

Für Briefsendungen (ab dem 5.9.2016):
Deutsche Post AG
Sonderstempelstelle Berlin
11508 Berlin

Es wird darum gebeten, bis zum 5. September bei der Zusendung von Stempelaufträgen an die Sonderstempelstelle Berlin nur die erstgenannte Hausanschrift für Briefsendungen und Frachtsendungen zu verwenden.
Stempelaufträge mit bisheriger Anschrift werden weitergeleitet.
Neu sind auch die Telefonnummer (030 / 75473 3919) sowie die Faxnummer (030 / 75473 3917).


Meldung vom 06.08.2016                                                                                                                     


Post will höheres Porto


Die Deutsche Post hält ein höheres Briefporto für gerechtfertigt. "Im europäischen Durchschnitt kostet ein Brief 80 Cent. das wäre sicher auch im wirtschaftlich stärksten Land Europas zu verkraften", sagte Konzernvorstand Jürgen Gerdes. Der Brief sei in Deutschland "immer noch sehr preiswert". Derzeit kostet es in Deutschland 70 Cent, um einen Standardbrief zu verschicken. Das Porto war erst im vergangenen Jahr um 8 Cent erhöht worden. Die Post hatte sich verpflichtet, das Porto für alle Briefprodukte bis einschließlich 2018 stabil zu halten. Erst am Mittwoch hatte das Unternehmen neue Geschäftszahlen vorgelegt. Die Post legte im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnsprung hin. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 541 Mio. Euro.

Schwabo


Meldung vom 18.07.2016                                                                                                                                                               

  

Deutsche horten altes Geld    

                                                                                                                                                                                                                

Die Deutschen horten noch Milliarden D-Mark

Noch viel altes Geld gehortet: Durch eine Lupe blickt man auf eine 1- und eine 5-Mark-Münze, die auf einem 5- und 10-D-Mark-Geldschein liegen. (Quelle:  dpa) 


Auch mehr als 14 Jahre nach der Einführung des Euro-Bargelds horten viele Menschen in Deutschland weiterhin Mark und Pfennig im Milliarden-Wert. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank summierten sich Scheine und Münzen Ende Juni auf 12,76 Milliarden D-Mark.

    

Zwar werden pro Jahr im Schnitt Münzen und Scheine im Wert von 100 Millionen Mark umgetauscht. Doch 167,3 Millionen Banknoten und 23,5 Milliarden Münzen wurden bisher nicht zurückgegeben. Von den Banknoten wird am häufigsten der 10-DM-Schein gehortet - noch 72 Millionen Stück sind im Umlauf. Bei den Münzen ist der Glückspfennig am beliebtesten mit 9,7 Milliarden Stück. Statistisch betrachtet hat also jeder Bürger Deutschlands über 120 Pfennig-Stücke in Kartons und Schubladen versteckt. 

Gesammelt, vergessen, zerstört

Die Hintergründe des Mark-Hortens sind vielfältig. Ein größerer Teil der Münzen und Scheine werde aus nostalgischen Gründen aufbewahrt oder sei bei Sammlern zu finden, vermutet die Bundesbank. Andere dürften verloren gegangen oder zerstört worden sein. 

      

Dass die Bundesbürger überdurchschnittlich stark an ihrer alten Währung hängen, kann die Notenbank allerdings nicht erkennen. Vergleiche man den DM-Rückfluss in Deutschland beispielsweise mit dem Rücklauf von Peseten in Spanien, Lira in Italien und Franc in Frankreich, sei die Entwicklung nicht ungewöhnlich.

Rückgabe in Deutschland weiterhin möglich

Zum Stichtag am 31. Dezember 2001 waren der Bundesbank zufolge noch DM-Banknoten im Wert von 76,57 Milliarden Euro im Umlauf. Wie in Spanien, Frankreich oder Italien seien mehr als 95 Prozent umgetauscht worden.

Im Gegensatz zu Deutschland kann altes Geld in Frankreich und Italien nicht mehr zurückgegeben werden. Die Fristen für Franc und Lira sind bereits abgelaufen. In Spanien ist der Umtausch von Peseten noch bis Ende 2020 möglich.

Bei der Bundesbank ist der Umtausch von D-Mark-Banknoten und -Münzen in Euro jederzeit möglich - gebührenfrei, unbefristet und ohne Limit beim Betrag. Die Bundesbank wechselt das alte Geld in Ausnahmefällen auch postalisch - der Versand geschieht allerdings auf Risiko des Kunden.


Nicht jede Münze einfach umtauschen 


Manchmal ist eine andere Lösung allerdings besser. So hat eine Dame Münzen im Nennwert von mehreren hundert D-Mark zum Umtausch eingereicht, wie die Bundesbank im vergangenen Jahr berichtete: "Darunter befanden sich drei Gedenkmünzen zu jeweils 5 DM aus den 1950er Jahren. Wir haben diese Münzen an die Einreicherin zurückgesandt mit der Bitte, diese bei einem Münzhändler zum Verkauf anzubieten." Die Frau konnte sich freuen: "Statt dem üblichen Umtauschbetrag von 2,56 Euro erhielt sie dort pro Stück 100 Euro!"

T-online


Meldung vom 29.06.2016                                                                                                                                                                


Nachricht zur Petition: Für den Erhalt des privaten Sammelns

Deutsches Kulturgutschutzgesetz wurde angenommen


Liebe Unterstützer der Petition für den Erhalt des privaten Sammelns,

an einem historischen Tag, am 23. Juni, an dem auch die Abstimmung über den Austritt Großbritanniens aus der EU stattfand, hat der deutsche Bundestag mit den Stimmen der Koalition von CDU/CSU und SPD das neue deutsche Kulturgutschutzgesetz angenommen. Der Blick in den Tagungsraum war für jeden deprimierend, der von dem Gesetz betroffen ist. Es waren gerade mal zwei Handvoll Politiker bei der „Diskussion“ des Gesetzes anwesend. Nun muss der Bundesrat noch zustimmen. Sobald er dies getan hat, soll das Gesetz in Kraft treten.
Auch wenn wir mit dem neuen Gesetz nicht zufrieden sind, haben die Politiker doch im Bereich der Münzen und der Fossilien im Vergleich zum ersten Entwurf große Zugeständnisse gemacht. Dies ist Ihnen, den Unterzeichnern der Petition, zu verdanken! Sie haben den Verbänden, die direkt mit den Politikern verhandelt haben, die nötige Rückendeckung und ein besonderes Gewicht gegeben.
Wir haben fast 50.000 Stimmen erreicht, ein Ergebnis mit dem niemand vorher gerechnet hatte! Es fehlen uns nur noch einige wenige daran. Bitte nutzen Sie doch noch einmal Ihren Verteiler, um diejenigen, die bisher nicht unterzeichnet haben, noch zu einer Meinungsäußerung zu veranlassen. Es wäre schön, wenn wir in unserer Pressemeldung auf 50.000 Stimmen verweisen könnten.

Ich möchte jedem einzelnen von Ihnen für Ihren Mut danken, ihre Meinung öffentlich gemacht zu haben.

Und wahrscheinlich werden wir Ihre Stimmen in fünf Jahren wieder brauchen. Einige Politiker haben in der Debatte um das neue Gesetz Verschärfungen gefordert, die anlässlich einer Evaluation in fünf Jahren, beschlossen werden sollen.

Ihre Ursula Kampmann


Meldung vom 17.06.2016                                                                                                                                                            


Neuer 50er wird im Juli gezeigt


2017 sollen die Verbraucher ihn in den Händen haben: Den neuen 50-Euro-Schein. Am 5. Juli wird er erstmals vorgestellt, wie die Europäische Zentralbank gestern mitteilte. Im Frühjahr soll der neue 50er dann in Umlauf gebracht werden. Bessere Sicherheitsmerkmale sollen ihn fälschungssicherer machen. Ein Großteil der 2015 aus den Verkehr gezogenen Blüten waren 20er und 50er. Der 50er ist die am häufigsten genutzte Stückelung der Euro-Banknoten. Mehr als 8 Mrd. davon sind im Umlauf - etwa 45 Prozent aller Euro-Scheine.

Schwabo


Meldung vom 10.06.2016                                                                                                                                                                

Deutsches Reich MiNr. 154 I mit kopfstehendem Aufdruck - Die Geschichte einer Neuentdeckung


Es ist uns allen bekannt, dass bestimmte Gebiete der Philatelie und die dazugehörigen Markenausgaben mit großer Sorgfalt und Hartnäckigkeit bis ins kleinste Detail von Sammlern erforscht wurden und werden. So auch die Inflationsjahre 1920 bis 1923. Die Fülle der im Katalog gelisteten Angaben dazu ist das Ergebnis intensiver Nachforschungen zu diesem Thema. Umso mehr staunt man bei der Nachricht, dass fast 100 Jahre nach Erscheinen der Markenserie, die 1921 erstmals an die Schalter kam, nun noch etwas Neues zu entdecken sein soll. Kaum zu glauben, aber so etwas gibt es doch – wie bei der hier vorgestellten Marke Deutsches Reich MiNr. 154 I a mit kopfstehendem Aufdruck. Die Geschichte der Auffindung dieser Marke ist durchaus mit der anderer Neuentdeckungen vergleichbar.


Drucktechnisch gesehen ist es anzunehmen, dass es wenigstens 100 solcher Marken mit kopfstehendem Aufdruck gegeben hat. Der Schalterverkauf und die Gültigkeit für das Publikum währten für diese Ausgabe nur fünf Monate, von August 1921 bis Januar 1922. Ob die anderen Marken unerkannt im Postverkehr aufgebraucht wurden oder erst danach im Innendienst Verwendung fanden, können wir anhand eines postfrischen Exemplars leider nicht beurteilen. Es könnte theoretisch natürlich sein, dass eine solche Abart in den zurückliegenden 95 Jahren schon einmal gefunden wurde, da sie aber bisher im MICHEL-Katalog nicht gelistet ist, ist dies zu bezweifeln.

Nun soll aber diese Neuentdeckung auch ein Aufruf an alle Sammler sein, die Augen immer offen zu halten, denn Wunder kann es immer noch geben.
Quelle: Michel Rundschau 05/16 / Autor: Norbert Blistyar


Meldung vom 26.05.2016                                                                                                                                                             


"Alles ziemlicher Unsinn"  Schäuble: Niemand will das Bargeld abschaffen

Wolfgang Schäuble stellt klar: Niemand denkt über die Abschaffung des Bargelds nach. (Quelle:  dpa)


Wolfgang Schäuble (CDU) hat Befürchtungen vor einer Bargeldabschaffung in Deutschland als grundlos zurückgewiesen. Entsprechende Interpretationen seien "alles ziemlicher Unsinn", sagte der Bundesfinanzminister vor dem Verein der Auslandspresse.

 

"Ich finde, wir sollten uns in diese Aufregungsspirale nicht hineinbegeben."

Hintergrund ist der Beschluss der Europäischen Zentralbank (EZB), den 500-Euro-Schein allmählich aus dem Verkehr zu ziehen und die Ausgabe zu stoppen. Die noch in Umlauf befindlichen Fünfhunderter behalten aber ihren Wert und bleiben Zahlungsmittel.

     

Ziel ist es, Terrorfinanzierung und Geldwäsche besser bekämpfen zu können. Aus dem Grund wird auch diskutiert, Bargeldgeschäfte in Deutschland auf maximal 5.000 Euro zu begrenzen.

500-Euro-Schein kaum gesehen

"In Kontinentaleuropa kenne ich niemanden, der die Absicht hat, Bargeld abzuschaffen", sagte Schäuble. Er kenne aber sehr viele, die wie er der Meinung seien, dass Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Terrorfinanzierung erfolgreicher bekämpft werden müssten als bisher.

Es gebe nur eine "ganz kleine Zahl von Ländern", die Banknoten mit einem höheren Wert als 500 Euro hätten. Er habe auch zu denen gehört, die vor einigen Monaten vor den EZB-Plänen noch nie einen 500-Euro-Schein gesehen hätten, so Schäuble.

Top-Ökonomen stoßen auf wenig Zustimmung

"Wer nun glaubt, dass die Eurozone sich vom Bargeld verabschiedet, irrt", schrieb Anfang Mai auch EZB-Direktoriumsmitglied Yves Mersch in einem Gastbeitrag für "Spiegel Online". Für viele Bürger symbolisiere Bargeld nicht nur Kaufkraft, sondern stelle gedruckte Privatsphäre dar.

Zuvor hatten sich einige Top-Ökonomen für eine Abschaffung des Bargelds ausgesprochen. "Bei den heutigen technischen Möglichkeiten sind Münzen und Geldscheine tatsächlich ein Anachronismus", sagte der Wirtschaftsweise Peter Bofinger dem "Spiegel". 

Umfrage bringt klares Ergebnis

Auch Rechtspopulisten hatten das Thema aufgegriffen und behauptet, die EZB wolle den Menschen nach dem 500-Euro-Schein auch das restliche Bargeld wegnehmen. Diese Instrumentalisierung des Themas verbreitete sich rasch über die sozialen Netzwerke.

Die Menschen in Deutschland wollen ihre Einkäufe auch in Zukunft in bar bezahlen können. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov aus dem vergangenen Jahr. Demnach würden es drei von vier Befragten ablehnen, wenn in Deutschland der Annahmezwang für Bargeld wegfallen würde.

dpa


Meldung vom 25.05.2016                                                                                                                                                            

Silber-Maple-Leaf-Münzen: Verkäufe erreichen Allzeithoch

Die Royal Canadian Mint hat im ersten Quartal 2016 10,6 Millionen Unzen der populären Maple-Leaf-Silberanlagemünze verkauft: Quartalsrekord!

Die Royal Canadian Mint hat für das erste Quartal 2016 eine Umsatzsteigerung von 22 Prozent gegenüber Vorjahr gemeldet. Insgesamt seien 1,1 Milliarden Münzen und Münzrohlinge abgesetzt worden. Dazu zählen allerdings auch nicht-edle Metalle.

Wie SRSrocco Report berichtet, hat man im gleichen Zeitraum aber 10,6 Millionen Unzen an Silber Maple Leafs verkauft. Das waren 1,5 Millionen Unzen oder 16 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Damit wurde gleichzeitig ein neuer Quartalsrekord erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Verkäufe der Silber Maple Leafs um 19 Prozent.

Die kanadischen Silber Maple Leafs gehören auch unter Anlegern hierzulande zu den begehrtesten Silbermünzen. Auch deshalb, weil die Silberunzen in Deutschland differenzbesteuert angeboten werden. Das heißt, die Mehrwertsteuer von 19 Prozent entfällt nur auf die Händlermarge. Bei Silbermünzen, die Händler aus dem EU-Inland beziehen (z.B. Silber-Philharmoniker), fällt beim Verkauf die volle Mehrwertsteuer an.

Goldreporter


Medung vom 11.05.2016                                                                                                                                                            


2016er Silbermünzen der Perth Mint teilweise ausverkauft

  

Die Silbermünzen Koala und Kookaburra des Jahrgangs 2016 sind aufgrund der limitierten Auflage nicht mehr erhältlich.

Die australische Prägeanstalt Perth Mint hat bekanntgegeben, dass die aktuellen Silbermünzen der Gattungen Koala und Kookaburra ausverkauft sind. In beiden Fällen handelt es sich um die 2016er-Ausgaben zu je einer Unze. Der 2016er Silber-Kookaburra war in einer Auflage von 500.000 Stück geprägt und im November 2015 ausgegeben worden. Der Silber-Koala dieses Jahrgangs hatte nur eine Auflage von 300.000 Exemplaren. Die ersten Stücke wurden im Januar angeboten. Im deutschen Einzelhandel dürfte nur noch einzelne Stücke verfügbar sein.

Weiterhin erhältlich ist das Silber-Känguru, dessen Produktionsmenge nicht grundsätzlich limitiert ist, sondern sich nach der Nachfrage richtet. Von diesen Stücken hat die Perth Mint eigenen Angaben zufolge alleine in den ersten drei Monaten nach Release im August 2015 alleine 5 Millionen Stück abgesetzt.

Die Koala- und Kookaburra-Münzen sind aufgrund ihrer Limitierung in der Regel zu Preisen erhältlich, die weniger nah am aktuellen Silberkurs notieren, als die unlimitierten Sorten. Beim Wiederverkauf ergibt sich dafür oft ein Sammleraufschlag.

Goldreporter.de


Meldung vom 10.05.2016                                                                                                                                                             


Bergsteiger entdeckt Münzen


Dresden. Glücklicher Zufall: Ein fränkischer Bergsteiger ist bei einer Kettertour in der Sächsischen Schweiz Ende April auf ein Versteck mit historischen Silbermünzen gestoßen. Das von Experten des Landesamtes für Archäologie geborgene und sichergestelltes Konvolut umfasst bisher 800 bis 1000 Stücke, wie Landesarchäologin Regina Smolnik gestern bei der Präsentation des Fundes sagte. Die Angaben zu Umfang und Datierung sind noch vorläufig. "Wir hatten noch nicht genug Zeit, alles zu sichten." Laut Smolnik handelt es sich aber "um einen der größten Münzschätze Sachsens aus dieser Epoche". Bisher wurden überwiegend Zahlungsmittel aus dem 17. sowie 18. und frühen 19. Jahrhundert identifiziert  - vom sächsischen Doppelgroschen von 1693 bis zum preußischen Taler von 1817. Das Geld ist vermutlich zwischen 1817 und 1820, kurz nach dem Wiener Kongress, versteckt worden.

Schwabo


Meldung vom 28.04.2016                                                                                                                                                       

  

EZB-Entscheidung im Mai  Ende des 500-Euro-Scheins scheint besiegelt

 

Der 500er hat wohl bald ausgedient.  (Quelle:  Thinkstock by Getty-Images)

 

Das Ende des 500-Euro-Scheins scheint besiegelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) will die ungeliebte Banknote abschaffen, um Kriminellen das Leben schwerer zu machen.


Bei der Sitzung am 4. Mai stehe die Zukunft der größten Euro-Banknote auf der Agenda des EZB-Rates, sagte ein Sprecher der Notenbank.

Austauschprozess noch ungeklärt 

In dem Gremium, dem neben den sechs Mitgliedern des Direktoriums die Notenbankchefs der 19 Euro-Länder angehören, stehen demnach mehrere Szenarien zur Wahl. Alle sähen vor, dass der 500er zeitlich unbegrenzt bei der Zentralbank umgetauscht werden könne. Die Vorschläge unterschieden sich darin, wie schnell der Austauschprozess organisiert wird.

Zu klären wäre zum Beispiel, wie lange der 500er noch produziert und ausgegeben wird. Zum letzten Mal wurde einer EZB-Übersicht zufolge die größte Euro-Banknote im Jahr 2014 gedruckt. Offen ist auch, wie lange der Schein noch gesetzliches Zahlungsmittel wäre. Laut einem Bericht des "Handelsblatts" soll der 500er seinen Status als gesetzliches Zahlungsmittel zunächst behalten. Geschäfte müssen ihn also erst einmal weiter akzeptieren.

Neue kleinere Scheine erforderlich   

Wenn die größte der insgesamt sieben Euro-Banknoten nicht mehr zur Verfügung stünde, müssten die bislang kursierenden 600 Millionen 500er-Scheine schrittweise durch andere Noten mit kleinerem Nennwert ersetzt werden. Dafür müssten neue Scheine gedruckt werden.

  

Die Produktion einer Banknote kostet im Schnitt acht bis neun Cent. Im günstigsten Fall würden dafür mehr als 500 Millionen Euro einkalkuliert, hatte die "FAZ" jüngst berichtet. Zuständig für die Herstellung sind die nationalen Notenbanken. 

Häufig für "kriminelle Zwecke" genutzt  

EZB-Präsident Mario Draghi hatte darauf hingewiesen, dass der 500er für kriminelle Zwecke genutzt werde: "Der 500-Euro-Schein ist ein Instrument für illegale Aktivitäten." Die EU-Finanzminister hatten bei einem Treffen in Februar deutlich gemacht, dass sie von der EZB "angemessene Maßnahmen" mit Blick auf den 500-Euro-Schein erwarten.

Ob mit einer Abschaffung der Banknote kriminelle Machenschaften eingedämmt werden können, ist allerdings umstritten. So argumentierte beispielsweise Schattenwirtschafts-Experte Friedrich Schneider von der Universität Linz, Geldwäsche laufe längst weit überwiegend bargeldlos über Scheinfirmen.

dpa



Meldung vom 26.04.2016                                                                                                                                                                


Post immer noch günstiger im Vergleich zu anderen Staaten

 

Ein Preisvergleich der Deutschen Post in 31 Länder hat ergeben, dass das Verschicken von Standardbriefen in Deutschland trotz der jüngsten, kräftigen Portoerhöhung auf 70 Cent günstiger ist, als im europäischen Schnitt.


Meldung vom 16.04.2016                                                                                                                                                               

 

Für den Erhalt des privaten Sammelns 

 

Der Kulturausschuss weigert sich, die 44.500 Unterschriften der Petition „Für den Erhalt des privaten Sammelns“ entgegenzunehmen.

44.500 Bürger haben die Petition „Für den Erhalt des privatenSammelns“ unterschrieben. Mit ihrer Unterschrift fordern sie, dass mit dem neuen Gesetz keine unerfüllbaren Auflagen für den privaten Sammler verbunden sind. Der Kulturausschuss hat eine offizielle Übergabe der Petition mit fadenscheinigen Gründen zurückgewiesen.

Lörrach, 14. April 2016 – 23,2 Millionen Bundesbürger sammeln. Das entspricht mehr als einem Drittel der Bevölkerung. Sie sammeln Münzen (7,7 Mio.), Briefmarken (6,2 Mio.), Uhren (4,8 Mio.), Mineralien und Fossilien (4,1 Mio.), Antiquitäten (3,6 Mio.) und vieles mehr. Jeder einzelne dieser Sammler ist von dem neuen Kulturgutschutzrecht betroffen.
44.500 Bürger haben sich stellvertretend für die Millionen von Bundesbürgern, die noch nicht wissen, wie sehr das neue Gesetz in ihr Sammeln eingreifen wird, in der Petition „Für den Erhalt des privaten Sammelns“ gegen Bestimmungen des neuen Kulturgutschutzrechts gewehrt.

Als Plattform für diese Petition wurde mit guten Gründen nicht die Petitionsplattform des Deutschen Bundestags gewählt, sondern die neutrale Plattform „openpetition“, die sicherstellt, dass die persönlichen Daten der Unterzeichneten nicht weitergegeben werden.

Die Weigerung des Kulturausschusses, die Petition „Für den Erhaltdes privaten Sammelns“ entgegenzunehmen, erst unter Verweis auf zeitliche Engpässe, dann mit der Begründung, die „Kampagne aufwww.openpetition.de“ könne „ein echtes Petitionsverfahren nicht ersetzen“, war für uns eine böse Überraschung. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass auch außerhalb eines offiziellen Petitionsverfahrens Bürger, die mittels einer Unterschrift ihre Meinung öffentlich gemacht haben, Gehör verdienen.

Wenn Sie unsere Meinung teilen, würden wir Sie bitten, dem Präsidenten des Deutschen Bundestags ein E-Mail unter norbert.lammert@bundestag.de zu schreiben. Sie können dafür Ihre eigenen Worte finden oder den von uns vorformulierten Text verwenden.

Mit besten Grüßen
Ihre Ursula Kampmann

 

Betreff: 44.500 Sammler werden nicht gehört

Sehr geehrter Herr Bundestagspräsident,

Als Sammler verfolge ich aufmerksam die Diskussion über die Novelle des deutschen Kulturgutschutzgesetzes. Leider kommen die Anliegen von uns kleinen Sammlern dabei viel zu wenig zum Tragen. Deshalb habe ich die Petition „Für den Erhalt des privaten Sammelns“ unterzeichnet in der Hoffnung, die Verantwortlichen dazu zubewegen, unsere Interessen in ihre Überlegungen mit einzubeziehen. Zu meinem Bedauern musste ich erfahren, dass der Kulturausschuss mit einem Schreiben vom 8. April 2016 / Geschäftszeichen PA22/L/01-0000-01-334 eine offizielle Annahme der Unterschriften ablehnte.
Deshalb bitte ich nun Sie in Ihrer Funktion als Bundestagspräsident Sorge dafür zu tragen, dass unsere Forderungen, die wir in unserer Petition formuliert haben, Eingang finden in die Diskussion des Bundestags über die Gesetzesnovelle:
• Keine Rückwirkung des Gesetzes
• Keine Umkehr der Beweislast
• Eine klare Definition des Begriffs „nationales Kulturgut“ und eine Beschränkung staatlicher Ansprüche ausschließlich auf „nationales Kulturgut“
• Den von bürokratischen Hürden ungehinderten Verkehr von Kulturgut, das nicht als nationales Kulturgut definiert ist, innerhalb der EU, gemäß der garantierten Warenverkehrsfreiheit
• Eine angemessene Beteiligung der Vertreter von Sammlern und Händlern an dem Gesetzfindungsprozess


Meldung vom 16.04.2016                                                                                                                                                              

  

Vom Diebesgut zum Erbstück  Berühmte Briefmarke nach 60 Jahren wieder da

   

Die Welt der Briefmarkenfreunde ist um ein Mysterium reicher: Eine Marke mit dem berühmten und wertvollen Fehldruck "Inverted Jenny" (zu deutsch: "die auf dem Kopf stehende Jenny") ist sechs Jahrzehnte nach ihrem Diebstahl wieder aufgetaucht.

 

Die Briefmarke ist eines der berühmtesten Stücke der Philatelie. Sie verschwand 1955 gemeinsam mit drei weiteren Exemplaren von einer Sammlermesse in Norfolk, Virginia. Zwei davon wurden vor 30 Jahren wiederentdeckt; von den anderen beiden Marken fehlte jedoch jede Spur, ehe ein Stück in diesem Monat bei einem New Yorker Auktionshaus eingereicht wurde. Ihre Echtheit wurde bereits bestätigt.

"Es handelt sich um eine der berüchtigtsten Straftaten in der Geschichte der Philatelie, und ein Teil des Puzzles ist jetzt an seinem Platz", jubelt Scott English, der Verwalter der Amerikanischen Philatelistischen Forschungsbibliothek, der die Marke gehört.

Ein in Großbritannien lebender junger Mann - sein Alter wird mit 20 bis 29 Jahre beschrieben - habe das Exemplar eingereicht, erklärt George Eveleth, der Leiter der Briefmarkenabteilung des Auktionshauses Spink USA. Er habe angegeben, die Marke von seinem Großvater geerbt zu haben und wenig darüber zu wissen. 

Was in den Jahren dazwischen mit der Marke passiert ist, bleibt im Dunkeln. Ebenfalls unklar ist deshalb, ob nun Licht in den Fall von 1955 kommt.

Flugzeug verkehrt herum

Die "Inverted Jenny" unterscheidet sich vom Original dadurch, dass das abgebildete Flugzeug - das den Spitznamen Jenny trug - verkehrt herum auf die Marke gedruckt wurde. Zum Zeitpunkt des Druckes 1918 war sie 24 Cent wert - heute wird ihr Wert auf mehrere hunderttausend Dollar geschätzt.

Während andere Briefmarken noch seltener sind, zeichnet es die Jenny laut George Eveleth aus, dass sie selbst von Nichtsammlern erkannt wird. Als Sinnbild für eine teure Briefmarke fand sie ihren Weg in die Popkultur und 1985 in den Film "Zum Teufel mit den Kohlen" (Originaltitel: "Brewster's Millions"). Später stolperte auch "Simpsons"-Star Homer auf einem Flohmarkt über einen Bogen mit "Inverted Jennys".

 

T-Online


Meldung vom 15.04.2016                                                                                                                                                                  

 

Unser langjähriges Mitglied Erich Fischer ist verstorben. Im Januar erhielt er noch vom 1. Vorsitzenden Jens Buckenberger (li.), die Urkunde für 50 jährige Mitgliedschaft.


Meldung vom 15.04.2016                                                                                                                                                                

 

Lange Schlangen bei der Bundesbank

 

Die neue 5-Euro-Münze hat an ihrem ersten Ausgabetag eine rege Nachfrage erlebt.

 

Bei der Bundesbankzentrale in Frankfurt sowie an ihren regionalen Niederlassungen bildeten sich gestern lange Schlangen von Münzfreunden, die das neue Zahlungsmittel erwerben wollten. Jeder Interessent habe nur eine Münze erhalten, sagte ein Sprecher der Bundesbank. Es sei durchaus möglich, dass auch in kommenden Tagen noch neue 5-Euro-Münzen in den Umlauf kommen, sagte der Sprecher. Die meisten Kunden von gestern dürften die Münze mit dem charakterischen blauen Kunstoffring in der Mitte allerdings sorgsam weglegen und nicht beim nächsten Einkauf als Zahlungsmittel benutzen.

Schwabo


 

Meldung vom 04.04.2016                                                                                                                                                             

  

Auch von der Rolle: Kaiser Karl V.

   

Die Deutsche Post überrascht Kunden und Sammler doch immer wieder gern: Offenbar gibt es Tizians Porträt von Kaiser Karl V. auch als Rollenmarke. Die Bestellnummer in Weiden lautet 012814.

DBZ


Meldung vom 25.03.2016                                                                                                                                                        

Eberfingen bei Stühlingen

 

Kupfer-Gulden des Berggeldes der Eisenschmelze Eberfingen,  vermutlich aus der Zeit 1694-1701. Umschrift: FERRVM FERRO FODIO (Eisen ergrabe ich mit Eisen).Der Ort wird als Eperolfvingga erstmals 929 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen genannt. Als ein Kämmerer des Frankenkönigs Chilparich wird ein Eperulf genannt der 584 ermordet wurde. 1275 wird Hugo von Eberfingen erwähnt. Von 1501 bis 1760 bestand das Eisenschmelzwerk Eberfingen in dem vor allem Bohnerze verhüttet wurden. Beteiligt waren daran 1622 das Kloster St. Blasien die Fürstenberger und die Grafen von Sulz, die Grafen von Leiningen und Landgraf Maximilian von Stühlingen.


Meldung vom 20.03.2016                                                                                                                                                                

Neue Ausgabe: Schreibanlässe

Mit einer neuen Ausgabe überrascht die Deutsche Post im Mai: Zusätzlich zu den bisher bereits bekannten Ausgaben erscheinen auch drei Briefmarken zu 70 Cent zum Thema „Schreibanlässe“, offenbar Teil einer neuen Dauerserie. Im Ausgabeprogramm für 2016 waren sie nicht gemeldet worden.

DBZ



Meldung vom 17.03.2016                                                                                                                                                               


Einheitlicher Preis für Silber-Zwanziger

Der amtliche Abgabepreis für alle fünf 20-Euro-Gedenkmünzen des laufenden Jahrgangs beträgt in der Prägequalität Spiegelglanz 34,50 Euro. Das teilte das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen auf DBZ-Anfrage mit. Damit weicht es von der bisherigen Politik ab, für jede Ausgabe einen eigenen am aktuellen Silberkurs orientierten Preis zu ermitteln.

DBZ


Meldung vom 20.02.2016                                                                                                                                                                 

Edition Freiburger Münster 

Der Freibuger Münsterbauverein e. V. gab unlängst zwei "Marken individuell" für Briefmarkensammler, Freiburger und Freiburg-Fans heraus. Der Spendenanteil dient dem Erhalt des Freiburger Münsters.
Die Edition 2016 greift zwei Aquarelle des deutsch-polnischen Künstlers Christof Jablonka auf: Die Marke mit dem Standard-Briefporto (70 Cent) zeigt eine Ansicht des südlichen Hahnenturms und des romanischen Querhauses.
Postkarten (45 Cent) können mit einem Blick auf das Münster und die Alte     Münsterbauhütte, in der heute der Münsterladen zu finden ist, frankiert werden.
Die Marken für Briefe sind für 1,20 Euro erhältlich, der Postkarten-Wert kostet 90 Cent. Somit ergeben sich Spendenanteile von 50 bzw. 45 Cent pro Briefmarke, die auch auf den Marken vermerkt sind.
Die Marken sind einzeln oder als Bögen mit je 20 Stück exklusiv in Freiburg im Münsterladen in der Herrenstraße 30 erhältlich. 


Meldung vom 02.02.2016                                                                                                                                                    

 

Post erhebt Strafgebühren

Sind Sie schon einmal mit der Bundesbahn gereist und haben völlig unabsichtlich vergessen eine Fahrkarte zu lösen? Sie selbstvermutlich noch nicht, denn der Spass könnte Sie teuer zu stehenkommen: Neben 60 Euro Strafe (erhöhtes Beförderungsentgelt) könnenSie für die Erschleichung der Beförderung mit einer Freiheitsstrafebis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft werden.

Auch die Deutsche Post macht in ihren seit Beginn dieses Jahres gültigen AGB's  jetzt Ernst: "Für eine mit einer gefälschten und/oder manipulierten Briefmarke (abgelöste Briefmarke) frankierte Einzelsendung, oder wenn der Absender nachweislich das Entgelt nicht oder nichtvollständig entrichten will: Einziehungsentgelt bei Fälschung/Manipulation + 30,00 Euro".

philapress


Meldung vom 29.01.2016                                                                                                                           

Sonntags nur noch Emails -  Post will Sonntagsleerung von Briefkästen drastisch zusammenstreichen

Die Sonntagsleerung von Briefkästen wird deutlich eingeschränkt. (Quelle:  dpa)

Die Deutsche Post will sonntags nur noch relativ wenige Briefkästen leeren. Von derzeit bundesweit 11.000 Postkästen, die auch an Sonn- und Feiertagen geleert werden, sollen nur noch rund 2000 übrig bleiben.

Das berichtet die "Rheinische Post". Ralph Wiegand, Chef des deutschen Briefgeschäftes der Post, sagte der Zeitung dazu: "Die Sonntagsbriefkästen haben für den Großteil unserer Kunden keine Bedeutung mehr, was wir auch an der Zahl der sonntags eingeworfenen Sendungen ablesen können. Mit den Einsparungen vermeiden wir Sonntagsarbeit und können das gesparte Geld in den Ausbau unserer Verteilzentren stecken." 

Bleiben sollen Briefkästen mit Sonntagsleerung nach Angaben der Zeitung in Kreisstädten, kreisfreien Städten und an Bahnhöfen mit ICE-Anschluss. Über den Zeitrahmen der Umstellung wurde nichts mitgeteilt.

dpa 

MM


Meldung vom 22.01.2016                                                                                                                                                                

 

Umstrittener Vorschlag  Deutsche-Bank-Chef für eine Welt ohne Bargeld  

Plastik statt Barem: Der Chef der Deutschen Bank stellt sich die Welt ohne Bargeld vor.
  

Braucht man noch Bargeld? Wenn es nach dem Deutsche Bank-Chef John Cryan geht, nein. Denn bare Münze sei teuer, ineffizient - und helfe nur Kriminellen.

 

Nur noch Geldwäscher und andere Kriminelle hätten einen Nutzen von Bargeld, um ihre Geschäfte zu verschleiern, sagte Cryan in dieser Woche beim Weltwirtschaftsforum in Davos - und überraschte mit einer gewagten These: Bargeld werde in den nächsten zehn Jahren verschwinden.

Doch gerade die Deutschen hängen an Schein und Münze. Während etwa Schweden und Dänemark ihren Zahlungsverkehr radikal digitalisieren, zahlen die Menschen in Deutschland nach wie vor vor allem bar: Bei 79 Prozent der Transaktionen, wie die Bundesbank anhand Daten von 2014 errechnet hat. Gut die Hälfte (53 Prozent) der Umsätze im Einzelhandel werden mit Bargeld abgewickelt.

   

Risikofaktor Plastikgeld

"Meines Erachtens wird der Anteil des unbaren Zahlungsverkehrs zunehmen, und trotzdem wird Bargeld bleiben", bekräftigte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele angesichts des Cryan-Vorstoßes in der "Bild"-Zeitung. Barzahler schätzen es, dass sie einen genaueren Überblick über ihre Ausgaben haben und sich beim Bezahlen keine Sorgen über Datenschutz machen müssen.

Auch beim Handelsverband HDE glaubt man nicht an einen schnellen Abschied von Schein und Münze. "Ob und wann das Ende für das Bargeld kommt, entscheiden die Kunden. Der Handel nimmt derzeit noch mehr als die Hälfte seines Umsatzes per Bargeld entgegen", ließ HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth auf Nachfrage erklären. "Insofern ist ein Ende noch nicht absehbar, auch wenn die Umsätze mit Kartenzahlungen stetig aber langsam steigen."

Dass auch Plastikgeld Risiken birgt, kam erst diese Woche wieder ans Licht: Weil Kriminelle versuchten, an Daten von Kreditkarten zu kommen, tauschten mehrere Banken Zehntausende Karten vorsichtshalber aus.

dpa


Meldung vom 15.01.2016                                                                                                                                                      

Flüchtlinge auf Briefmarken

Das Weltflüchtlingsjahr der Vereinten Nationen wurde im Oktober 1959 eröffnet. Zum 7. April 1960 erschienen in rund 70 Staaten auf der ganzen Welt Briefmarken zu den Themen Flüchtlinge, Flucht und Vertreibung. Ganz unterschiedliche Motive – vom Baum, der im Globus wächst, bis zu verzweifelten Menschen auf der Flucht – veranschaulichten das auch heute noch und wieder sehr aktuelle Thema. Der Philatelistenverein Konstanz zeigt bis Ende Januar auf mehreren Stellwänden einer Ausstellung im Bürgerbüro Briefmarken, Umschläge und weitere philatelistische Exponate aus persönlichen Sammlungen zu „Flucht auf Briefen“.


Meldung vom 09.01.2016                                                                                                                                                                

 

Alter Schatz: Hochrandpfennige gefunden

 

Schatzfund in Brandenburg: Ein Hobby-Archäologe hat in Lebus nördlich von Frankfurt/Oder rund 2100 Silbermünzen entdeckt. Sie stammen aus dem 11. bis 12. Jahrhundert, sagte ein Sprecher vom Brandenburgischen  Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischem Landesmuseum gestern. Es handelt sich um sogenannte Hochrandpfennige, die damals auch als Sachen- oder Wendenpfennige bekannt gewesen seien. Der zwei Kilo schwere Schatz befindet sich derzeit im Landesamt in Wünsdorf. Der Sprecher sagte, es seien mehrere Münzsorten, zumeist aus Silber. "Sie glänzen silbrig, teils aber auch grünlich". Solche Münzen seien vor allem im westslawischen Raum vorgekommen. Ostbrandenburg sei damals von polnischen Fürsten regiert worden. Der Fundort liegt in Sichtweite des Lebuser Burgbergs. Dort war 2003 bereits ein 3000 Jahre alter Bronzeschatz gehoben worden.

Schwabo

 

Meldung vom 29.12.2015                                                                                                                                                                

 

12,9 Mrd. DM sind noch im Umlauf

14 Jahre nach der Euro-Einführung sind noch 12,9 Mrd. D-Mark im Umlauf

Die Deutsche Mark hat schon seit der Euro-Bargeldeinführung vor fast 14 Jahren als Zahlungsmittel ausgedient. Dennoch horten die Deutschen noch immer Scheine und Münzen im Wert von mehreren Mrd. Euro. Nach Zahlen der Deutschen Bundesbank waren Ende November noch rund 168 Mio. D-Mark-Scheine und gut 24 Mrd. D-Mark-Münzen im Umlauf. Der Gesamtwert beträgt 12,9 Mrd. D-Mark (6,6 Mrd. Euro). Vor allem bei den Geldstücken scheint den Menschen eine Trennung schwer zu fallen. Während noch rund vier Prozent der Banknoten im Umlauf sind, sind es bei den Münzen noch 54 Prozent.

Schwabo 

 

 

Meldung vom 07.12.2015                                                                                                                  

 

Tipp: Kurze Laufzeit     

Am 21. Oktober teilte die Deutsche Post mit, die Porti für den Standardbrief Inland auf 70 und für den Standardbrief und die Postkarte Ausland auf 90 Cent anheben zu wollen. Zudem solle der Großbrief International bis 500 Gramm 3,55 Euro kosten. „Die Preise für alle anderen Briefformate innerhalb Deutschlands bzw. ins Ausland bleiben unverändert“, hieß es sodann.
Unter der Schlagzeile „Neue Briefpreise für 2016 beantragt“ meldete die Deutsche Post am 26. November, den formalen Antrag bei der Bundesnetzagentur eingereicht zu haben und wiederholte die Erhöhung für den Standardbrief Inland mit den einleitenden Worten „Wie schon vor einigen Wochen angekündigt“. Im zweiten Absatz ließ der Konzern dann die Katze aus dem Sack: Der Maxibrief soll ab Januar 2,60 statt 2,40 Euro kosten. Zudem möchte die Post das Entgelt für den Großbrief International auf 3,70 statt 3,55 Euro anheben.
Für Belegspezialisten bedeutet dies, die Sondermarke zu Ehren Paul Klees genauer zu betrachten. Mit Ersttag 3. Dezember kann sie 28 Tage lang als Einzelfrankatur dienen, wenn die Portoanhebung genehmigt wird. Und soeben wurde mitgeteilt, dass die Bundesnetzagentur die Portoerhöhung genehmigt hat.

DBZ    

 

Meldung vom 04.12.2015                                                                                                        

Jugend in Trachten

„Pro Juventute“ in der Schweiz  

Ein volles Jahrhundert ist vergangen, seit die Schweizer PTT ihre Reihe von Trachten-Ausgaben begann, die mit Aufpreis zu Gunsten der Stiftung Pro Juventute verkauft wurden. 1912 war die Gründung der Organisation unter der Schirmherrschaft der „Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft“ erfolgt, zunächst konzentriert auf das Ziel der Bekämpfung von Tuberkulose bei Kindern und Jugendlichen. Drei Vignetten ohne Frankaturkraft, die als „Vorläufer“ betrachtet werden, kamen ab 14. Dezember 1912 zum Verkauf. Am 1. Dezember 1913 gab es das erste Postwertzeichen „Pro Juventute“, hochformatig geziert mit Bild von Helvetia und Matterhorn, bei Frankaturwert von fünf Rappen zum doppelten Nennwert zu haben (MiNr. 117).

Ab 1. Dezember 1915 gab es erstmals einen Satz mit zwei Briefmarken „Pro Juventute“ im kleinen Standardformat der Dauerserien, auf mattorangefarbenem Faserpapier von der Eidgenössischen Münzstätte in Bern produziert. Die Brustbilder eines Appenzeller Knaben mit Käppchen zu fünf Rappen in Grün und eines Luzerner Mädchens zu zehn Rappen in rotem Buchdruck wurde von dem Kunstmaler Paul Friedrich Wilhelm Balmer (1865 – 1922) entworfen und kosteten als kleiner Spendenbeitrag für die Stiftung jeweils fünf Rappen mehr …

DBZ

 

Meldung vom 25.11.2015                                                                                        

 

Post darf Porto erhöhen

Die Bundesnetzagentur hat der Post den Weg für eine erneute Portoerhöhung geebnet. Nachdem die Behörde vor gut vier Wochen die Maßgrößen für eine Anpassung veröffentlicht hat, gab sie jetzt der Post endgültig grünes Licht für einen größeren Spielraum bei der Preisfestsetzung. Ein Pressesprecher bestätigte gestern den Eingang eines Antrages des Marktführers auf eine Portoerhöhung. Die Post-Konkurrenten bedauerten diese Entscheidung. Der Deutschen Post würde nun ermöglicht, Gewinne zu realisieren, die weit über die erwarteten Kosten hinausgingen, so der Bundesverband Paket und Express Logistik.

Schwabo        

 

Meldung vom 20.11.2015                                                                                                                                                        

 

Unter Maulwurfshügel -  Bauer findet spektakulären Münzschatz

Unter einem Maulwurfshügel auf seiner Kirschplantage hat ein Schweizer Bauer einen spektakulären Münzschatz entdeckt: 4166 Geldstücke aus der Römerzeit mit einem Gewicht von 15 Kilogramm. Es handle sich um einen der größten Münzschätze, die jemals in der Schweiz entdeckt worden seien, teilte das Amt für Archäologie des Kantons Aargau am Donnerstag

Die Münzen stammten aus der Zeit um 295 nach Christus, sagte Kantonsarchäologe Georg Matter. Es seien hochwertige Bronzemünzen mit einem vergleichsweise hohen Silbergehalt von fünf Prozent. Der Landwirt war auf seiner Plantage auf dem Chornberg in Ueken (Kanton Aargau) durch ein "grünliches Schimmern" auf den Maulwurfshügel aufmerksam geworden.

Da nur wenige Monate zuvor im nahe gelegenen Frick eine römische Siedlung ausgegraben worden war, wandte sich der Finder an die Behörden. "Was wir dann in drei Tagen freilegen, dokumentieren und bergen konnten, übertrifft alle Erwartungen", sagte Matter.

Fund gehört der Allgemeinheit

Die Fachleute gehen davon aus, dass die Münzen kurz nach der Prägung vergraben worden waren. Über den damaligen Wert könne man nur Vermutungen anstellen. Wer die Münzen aus welchem Grund vergrub, ist ebenfalls unklar. Nach Schweizer Recht gehört der Bodenfund der Allgemeinheit. Der Münzschatz soll in einem Museum gezeigt werden.

dpa

 

Meldung vom 13.11.2015                                                                                                                                                  

  Als Münzstätten starben

 Vor zweihundert Jahren gab es in Deutschland ein großes Münzstättensterben. Das hatte mit Veränderungen auf der politischen Landkarte nach der französischen Revolution von 1789, den napoleonischen Kriegen und der Bildung neuer Fürstentümer auf Kosten aufgehobener geistlicher und weltlicher Territorien zu tun. In der ersten Etappe von 1803 bis 1825 mussten, da viele Münzstätten nicht mehr rentabel waren und bestimmte Territorien anderen Fürstentümern zugeschlagen worden waren, folgende Münzstätten ihre Tore schließen, wobei die Zahl das Jahr der Schließung angibt: Regensburg (1803 / 1810), Bayreuth (1805), Osnabrück (1805), Günzburg (1805), Wertheim (1806), Augsburg und Nürnberg (1808), Stolberg (1809), Detmold (1812), Glatz (als Ausweichmünzstätte für Breslau 1807-1813), Danzig (1812), Würzburg (1815), Ehrenbreitstein (1815, Verlegung als nassausche Münzstätte nach Limburg an der Lahn), Lemgo (1815, abgelöst durch Blomberg) und Breslau (1826, Aufträge nach Berlin und Düsseldorf).

Die zweite Schließungsperiode von 1826 bis 1850 betraf Mannheim (1826, abgelöst durch Karlsruhe), Limburg (1828, abgelöst durch Wiesbaden), Hildburghausen (1829, abgelöst durch Saalfeld), Eisenach (1840, Aufträge nach Berlin vergeben), Gotha (1838, Aufträge nach Dresden und ab 1866 nach Berlin vergeben), Bernburg (1851, Aufträge nach Berlin vergeben), Arolsen (1840, Aufträge nach Berlin und Hannover vergeben), Blomberg (1840, Aufträge nach Berlin vergeben), Saalfeld (1846, Aufträge nach München vergeben), Düsseldorf (1848, Aufgaben übernehmen Berlin, ab 1866 zum Teil Frankfurt am Main und Hannover als neue preußische Münzstätten), Clausthal (1849, Aufgaben übernimmt Hannover) und Schwerin (1849, Aufträge nach Berlin vergeben, 1872 Prägung von Pfennigstücken der mecklenburgischen Großherzogtümer nach Dresden vergeben) …

DBZ

 

Meldung vom 04.11.2015                                                                                                                                        

          

Gold- und Silbermünzen: China wirft Unze über Bord

Panda-Münzen Jahrgang 2016: Gramm statt Unze (Quelle: PBOC)

Der neue Jahrgang der chinesischen Panda-Gold- und Silbermünzen wird mit der Gewichtseinheit Gramm und nicht mehr in Unzen ausgeliefert.

China geht bei der Prägung der eigenen Gold- und Silbermünzen einen neuen Weg. Das metrische Maß hält Einzug beim neuen Jahrgang 2016.

Der Westen verwendet traditionell die Unze und deren Bruchteile als Gewichtseinheit auf Anlagemünzen. Die Einheit Unze (31.1034768 Gramm) ist bei Edelmetallen auch das Standardmaß für Preisangaben an der Börse.

Die neuen chinesischen Panda-Anlagemünzen werden nun jedoch in der Gewichtseinheit Gramm ausgegeben, wie die People’s Bank of China (PBOC) auf ihrer Internetseite bekanntgegeben hat. Folgende Größen und Auflagen hat man gewählt:

 

 Panda-Goldmünzen:

  • 1 Gramm (Auflage: 600.000 Stück)
  • 3 Gramm (600.000 Stk.)
  • 8 Gramm (600.000 Stk.)
  • 15 Gramm (600.000 Stk.)
  • 30 Gramm (600.000 Stk.)
  • 50 Gramm (20.000 Stk.)
  • 100 Gramm (10.000 Stk.)
  • 150 Gramm (5.000 Stk.)
  • 1 Kilogramm (500 Stk.)

Panda-Silbermünzen:

  • 30 Gramm (Auflage: 8.000.000 Stk.)
  • 150 Gramm (50.000 Stk.)
  • 1 Kilogramm (20.000 Stk.)

Die neuen Münzen erscheinen am 28. Oktober 2015. Sie sind in China gesetzliches Zahlungsmittel.

Hintergrund: Die Gewichtseinheit Unze hat im chinesischen Geld- und Handelssystem keine historische Bedeutung. Die Panda-Anlagemünzen gibt es seit 1982. Die Ausgabe war seinerzeit vor allem auf den westlichen Markt ausgerichtet. Denn noch bis zum Jahr 2003 durften Privatpersonen in China kein physisches Gold erwerben.

2011 startete die Zentralregierung Chinas dann mit einer großen Werbeoffensive im eigenen Land, mit der sie die Bevölkerung zum Goldkauf animierte

(Goldreporter berichtete)

. Es ist ein Zeichen des neuen chinesischen Selbstbewusstseins, dass man sich nun von dem westlichen Standard abwendet und zum eigenen Maß zurückkehr

 

Meldung vom 27.10.2015                                                                                                                         

 

Münzen im TREVI-BRUNNEN in Rom

 

Laut Legende kehrt man wieder in die sogenannte Ewige Stadt zurück, wenn man eine Münze in den berühmten Trevi-Brunnen wirft - und zwar rückwärts über die Schulter.

 

Ob das stimmt, lässt sich unmöglich herausfinden - aber die vielen Münzen, die von unzähligen Touristen jedes Jahr in den Brunnen geworfen werden bewirken auf jeden Fall etwas: Sie werden nämlich von der Stadtverwaltung wöchentlich herausgefischt und für wohltätige Zwecke an die Caritas gespendet. Jährlich kommt so eine Summe von rund einer Million Euro zusammen!

 

Der Trevi-Brunnen (auf Italienisch: Fontana di Trevi) ist übrigens eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Rom. Er stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist direkt an die Fassade eines großen Hauses angebaut. Ob mit oder ohne Münzenwurf: Einen Besuch ist er auf jeden Fall wert.

Die Münze Österreich   

 

 

Meldung vom 09.10.2015                                                                                                                 

 

Diskussion um Kleingeld                                                                                                                 Wollen die Deutschen ihr Kleinstgeld endlich hergeben?

  

 

Sind Ein- und Zwei-Cent-Münzen noch zeitgemäß? (Quelle:  dpa)

       

Die Deutschen pflegen ihre Traditionen und lassen auch nur ungern von alten Gewohnheiten ab. Dazu gehört auch das Festhalten am Klimpergeld. Denn Immer wieder wird über die Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen diskutiert. Bislang jedoch ohne Erfolg.     UMFRAGE

Sollten die Deutschen auf Ein- und Zwei-Cent-Münzen verzichten?

                                   

In einigen Euroländern wird beim Einkauf längst auf- und abgerundet. In Deutschland gibt es das nicht. Doch inzwischen wächst die Zahl derjenigen, die Ein- und Zwei-Cent-Münzen am liebsten abschaffen würden.

Immer mehr "Mini-Münzen"

Bei einer Umfrage von myMarktforschung sprach sich kürzlich mehr als jeder Zweite (53 Prozent) dafür aus, die kleinen Geldstücke aus dem Verkehr zu ziehen. Ein gutes Viertel (28 Prozent) lehnte das ab. Diese Haltung ist neu. Noch 2011 befürworteten bei einer Umfrage der Bundesbank nur 39 Prozent die Abschaffung des kupferfarbenen Geldes. Getreu dem Motto "Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert" gab eine breite Mehrheit an, mit Ein- und Zwei-Cent-Stücken auch zu bezahlen.

 

    

Doch die Realität ist längst eine andere. Nach Zahlen der Europäischen

Zentralbank

hat sich der Umlauf von Ein-Cent-Stücken seit der Euro-Bargeld-Einführung 2002 verfünffacht und von Zwei-Cent-Stücken vervierfacht. Zum Vergleich: Der Umlauf von Ein-Euro-Münzen hat sich "nur" verdoppelt. Auch die Bundesbank räumt ein, dass der Zuwachs bei Kleinmünzen besonders stark ist: "In Deutschland werden pro Kopf 208 Münzen dieser Stückelungen gehalten."

Nur die Hälfte der Münzen ist im Umlauf

Das Wachstum sei wohl darauf zurückzuführen, dass Ein- und Zwei-Cent-Stücke besonders oft verloren gehen oder zur Entlastung des Portemonnaies zurückgelegt oder gehortet werden, erklärt Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele: "Nach unserer Schätzung wurde 2011 etwa jede fünfte Ein-Cent-Münze im Umlauf für das tägliche Einkaufen genutzt, bei der Zwei-Cent-Münze etwa jede vierte." Die Folge: Die Zentralbank muss immer wieder neue Münzen prägen, weil die Geschäfte frisches Wechselgeld brauchen.

Es sei fraglich, inwieweit Kleinmünzen überhaupt zum Bezahlen verwendet werden, schreiben Bundesbank-Experten. Falls sie in erster Linie dazu dienten, exakt Wechselgeld herauszugeben, könne ein Verzicht auf diese Geldstücke den Zahlungsverkehr effizienter machen.

Runden nur per Gesetz

In einigen Euro-Ländern wird das versucht. So haben Belgien, Irland, Finnland und die Niederlande Rundungsregeln eingeführt. Dabei kann an der Ladenkasse auf fünf Cent auf- oder abgerundet werden. Eine Pflicht dazu gibt es nicht.

Der deutsche Einzelhandel lehnt eine solche Handhabe ab. "Wenn es Auf- und Abrundungsregeln gibt, dann müssten die EU-weit gesetzlich vorgeschrieben sein und für alle gelten", sagt Ulrich Binnebößel vom Verband HDE. Und zwar ausnahmslos: "Damit der Handel nicht in den Verdacht gerät, Produkte teurer zu machen." Lieber wäre es den Händlern ohnehin, alles beim Alten zu belassen. Sie brauchen die Ein- und Zwei-Cent-Münzen zur Preisdifferenzierung. Beim Kaufentscheid des Kunden sei wichtig, ob der Liter Milch 54 oder 59 Cent koste.

Angst vor Verteuerung

Verbraucherschützer tun sich schwer mit der Bewertung, ob Ein- und Zwei-Cent-Münzen sinnvoll sind oder nicht. Das Beispiel Finnland zeige, dass es geht. Es gebe aber die Sorge, dass ein Wegfall zum Aufrunden von Preisen führe und damit zu einer Verteuerung, sagt Finanzexperte Frank-Christian Pauli vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv): "Damit würde zwar den unsinnigen x,99 Euro Preisen bei Einzelprodukten entgegengewirkt. Allerdings wirken sich auch Centbeträge in der Summe aus, nicht nur beim Tanken sondern auch bei der Gesamtrechung eines Einkaufes."

In Irland wird diese Gefahr dadurch verringert, dass nur die Summe des gesamten Einkaufs ab- oder aufgerundet wird - nicht der Preis jedes einzelnen Artikels im Einkaufswagen. Und die Regel gilt nur bei Barzahlung, bei Kartenzahlung wird exakt abgerechnet.

Wert der Kleinmünzen schrumpft

Noch kommt die Bundesbank zu dem Schluss, dass die Einführung einer Rundungsregel für die Deutschen keine große Bedeutung habe. Thiele sieht auch keinen Grund, "warum der Wunsch der deutschen Bevölkerung, an den Kleinmünzen festzuhalten, nicht erfüllt werden sollte". Auch die Europäische Kommission hat ihre Initiative zur Abschaffung der kleinsten Kupfermünzen vorerst wieder in die Schublade geräumt.

Das könnte sich aber irgendwann ändern. Schließlich kaufen Verbraucher zunehmend bargeldfrei ein, wie Pauli betont. Und: Der Wert der Kleinmünzen schrumpft Jahr für Jahr mit der Inflation - obwohl es für einen Cent schon heute nichts mehr zu kaufen gibt.

dpa   

Meldung vom 01.10.2015                                                                   

Das alte Lied von der Portoerhöhung

 Nachdem in den vergangenen Tagen Medienberichte kursierten, die den Eindruck erweckt haben, dass im kommenden Jahr auf jeden Fall eine Portoerhöhung bevorsteht, erlauben wir uns an dieser Stelle eine kleine Anmerkung: Natürlich würde die Deutsche Post gerne das Porto erhöhen. So kann man schließlich ohne großen Aufwand viel mehr Geld verdienen. Auch sind die Portopreise der DPAG im europäischen Vergleich bisher relativ niedrig. Und vermutlich hat tatsächlich jemand schon neue 70 Cent-Briefmarken gesehen. Und vermutlich werden auch bereits fleißig Gespräche zu diesem Thema geführt. Fakt ist jedoch, dass die Deutsche Post die Entgelte bei der Bundesnetzagentur zur Genehmigung vorlegen muss. Ein Antrag liegt aber offenbar noch nicht vor. Sollten wir anderes erfahren, werden wir Sie selbstverständlich informieren.DBZ

 

Meldung vom 28.09.2015                                                                                                   

 

 POTSCHTA

 

Nach den im Michel Deutschland Spezial Band 1 erfolgten Änderungen der Potschta Katalogisierung werden auch weiterhin auf Auktionen und im Internet gestempelte Potschta Marken und Belege  ohne Hinweis auf die neuen Erkenntnisse aus dem Buch unseres Mitglieds Wolfgang Strobel angeboten. Nach vierzehnmonatiger Berichterstattung auf den Philaseiten und in vermutlich allen Fachzeitschriften sowie mehrfacher Herausstellung im Philaseiten Brief sollte es solche Täuschungen oder möglicherweise strafrechtlich relevanter Verkäufe nicht mehr geben. Das vergriffene Potschta Buch ist inzwischen in einer neuen Auflage wieder (für Mitglieder portokostenfrei) verfügbar - viel spannender zu lesen als ein guter Krimi und mit vielen neuen Erkenntnissen für Sammler von Marken aus der Nachkriegszeit:

    

Potschta - Stempel auf Briefen, Briefstücken und Marken alle falsch

    

Wolfgang Strobel: Die Potschta-Marke in Dresden 1945

 

 

Meldung vom 26.09.2015                                                                                        

IT-Hersteller weiterhin im Postmarkt aktiv

Vom 29. September bis zum 1. Oktober 2015 findet auf dem Pariser Messegelände „Porte de Versailles” die diesjährige „POST-EXPO“ statt. Dabei auch wieder das deutsche Hardware- und Software-Unternehmen Wincor-Nixdorf aus dem ostwestfälischen Paderborn. Stets und über viele Jahre hat sich Nixdorf intensiv damit beschäftigt, neue Wege im Bereich der Postautomation zu finden und dann deren Umsetzung zu realisieren.
Nicht immer waren diese Anstrengungen vom erwünschten Erfolg gekrönt. Das Briefannahme-System „ABAS“ kam nicht über den Pilotbetrieb hinaus. Die Wertzeichendrucker „ProPostal“ schafften z.B. weder in Österreich, in Kanada, noch in Großbritannien den Zuschlag für einen Dauerbetrieb. Auch in Deutschland hat es noch nie Nixdorf-Briefmarkenautomaten im Echt-Einsatz gegeben.
Bei der hiesigen Post blieb bislang das Schalterterminal-System „EPOS“, das als Weiterentwicklung heute noch an den deutschen Postschaltern genutzt wird, das beeindruckendste Ergebnis.
 

In Paris am Stand Nr. 2090 will Wincor-Nixdorf nun „our newest hardware and software solutions for the post and agency branch“ vorführen. Ein Höhepunkt soll laut Hersteller, die Schalter-Software „TPPostal“ in der neuesten Version 5.5 sein. Die Auswahl dabei umfasst zahlreiche EPOS-Lösungen, Schalterperipherie wie Drucker und Scanner sowie Bargeld-Komponenten wie automatische Kassentresore für Noten- und Münz-Recycling. Dies gilt für den Einsatz am Postcounter, an Schaltern in Agenturen sowie bei mobilen Mitarbeiter-Tablets.
Die Mobil-Schalter-Lösung „BEETLE/moPos“ ist ein skalierbares System, das u.a. aus einem speziellen Retail Tablet, integrierten mobilen Zahlungsoptionen sowie einer flexiblen Docking-Station besteht. „Sie ist für den mobilen Einsatz in der Poststelle konzipiert und soll dem Verkaufsteam helfen, den Kundenservice insgesamt zu verbessern.“
Doch Postorganisationen suchen, um die heutigen Kundenanforderungen zu erfüllen, zusätzlich nach Möglichkeiten, die Verfügbarkeit von Dienstleistungen möglichst flächendeckend auch außerhalb ihrer Filialen anzubieten. Mehr Kundennähe, ein erweitertes Service-Angebot und dies alles zusätzlich ganz unabhängig von den üblichen Öffnungszeiten gehören dabei zu den wichtigsten Wünschen.
Kunden möchten Zeit sparen, wenn sie Briefe und Pakete an einem Selbstbedienungsgerät aufgeben. Die Postdienste wollen daher Post-SB-Lösungen anbieten, die sowohl den Briefmarken- und Aufkleber-Kauf- bzw. -Druck als auch die Aufgabe von Briefen und Paketen automatisieren. Neue SB-Geräte sollten daher mit ihrer Servicequalität, Ergonomie und Benutzerfreundlichkeit die Bedienung durch die Kunden, die Wartung durch die Mitarbeiter aber ebenfalls vereinfachen.
Bei den SB-Geräte-Lösungen solltbei der „POST-EXPO 2015“ von Wincor-Nixdorf daher ein intelligenter Paket-Automat sowie ein neuer „Modular Postal Kiosk“ zu sehen sein. Daneben dürfte jedoch auch die Präsentation des „EASY Hybrid“-Terminals sehr interessant werden: Eine Postschalter-Lösung, die den Mitarbeiter-Service mit der Selbstbedienung auf kleinsten Raum kombiniert.

Hans-Jürgen Tast

DBZ   

 

Meldung vom 25.09.2015                                                                                  

 


Alle Jahre wieder - 2016 droht nächste Briefporto-Erhöhung   

        

Das Schreiben von Briefen ist eine uralte Tradition, doch in Zeiten von elektronischer Post und Smartphone-Kurznachrichten greifen immer weniger Menschen zu Papier und Stift. Darauf reagiert auch die Deutsche Post. Dreimal in Folge hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren das Briefporto angehoben - von 55 auf 58, auf 60 und dann auf 62 Cent. Jetzt droht zum Ärger vieler Postkunden ein weiterer Preisaufschlag.

 

Zwar hält sich der Bonner Konzern alle Optionen noch offen und hat nach eigenen Angaben noch nichts entschieden, doch in wenigen Wochen könnte die Richtung feststehen. Über die Pläne werde das Unternehmen seine Kunden frühzeitig informieren, sagte ein Postsprecher. Und das verheißt nichts Gutes.

Steigerung um bis zu 25 Prozent?

"Die Post hat ein großes Interesse daran, dass die Porti steigen, und zwar nicht unerheblich", glaubt der Geschäftsführer des Bundesverbandes Paket & Express Logistik (BIEK), Marten Bosselmann. Der Verband, in dem die Postkonkurrenten organisiert sind, befürchtet, dass der Branchenprimus beim Briefporto erneut kräftig abkassiert. "Das Unternehmen verdient mit dem Brief extrem viel Geld und betreibt eine Quersubventionierung in den Paketbereich", schimpft Bosselmann.

Angeblich soll die Post bei der Bundesnetzagentur schon einen Antrag auf eine Erhöhung eingereicht haben, heißt es beim Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation (DVPT). Dort wird bereits über eine Anhebung des Portos für den Standardbrief auf 68 Cent bis 78 Cent spekuliert. Das wäre dann ein Plus von zehn bis 25 Prozent.

Mit am günstigsten in Europa

"Wir befürchten, dass die Post einen größeren Schritt unternimmt", sagt der postpolitische Sprecher des DVPT und ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete, Elmar Müller. Einen Antrag auf Portoerhöhung könne das Unternehmen ohne eine Entscheidung der Bundesnetzagentur über die Rahmenbedingungen aber gar nicht stellen, hält Postsprecher Alexander Edenhofer dagegen.

Auch nach dreimaligen Anhebungen in Folge sieht sich die Post keineswegs an den Pranger der Preistreiberei gestellt. Ganz im Gegenteil: Die Briefpreise in Deutschland gehörten zu den günstigsten in Europa, beteuert der Branchenprimus immer wieder. Mit 62 Cent liege der Standardbrief nominell betrachtet im Mittelfeld. Werden außerdem Kaufkraft und Arbeitskosten berücksichtigt, ist nur in der Schweiz, Luxemburg, in Spanien, Slowenien und in Malta der Briefversand günstiger.

Post hat mehrere gute Gründe

Für die Post also ein Grund mehr, Erhöhungsspielräume zu nutzen. Das Unternehmen steht unter einem enormen Kosten- und Wettbewerbsdruck. Zudem hat der vergangene Poststreik das Unternehmen nicht nur Nerven, sondern auch viel Geld gekostet. In wenigen Wochen wird sich zeigen, ob und bei welchen Briefprodukten es zu Preisanpassungen kommt.

Aber warum überhaupt liegt das Thema auf dem Tisch? Bislang hatten sich Preisanpassungen an einem Beschluss der Bundesnetzagentur aus dem Jahr 2013 orientiert. Darin wurden Zuschläge auf das Briefporto für mehrere Jahre nach oben gekappt. Festgesetzt wurde ein Wert, der sich aus der Differenz der Inflationsrate und einem unterstellten Produktivitätsfortschritt von 0,2 Prozent ergibt.

Neuer Spielraum durch neue Regeln

Im April hatte die Bundesregierung aber die Vorschriften zur Ermittlung der Maßgrößen für die Preisfestsetzung angepasst, und zwar in der sogenannten Post-Entgeltregulierungsverordnung. Die Briefbeförderung ist personalintensiv, deshalb soll dem regulierten Unternehmen eine höhere Umsatzrendite zugestanden werden, heißt es zur Begründung. So sehen die neuen Regeln vor, bei der Ermittlung des Gewinnzuschlags nicht nur die eigenen Kosten, sondern auch die Margen von Unternehmen als Vergleich heranzuziehen, die in anderen europäischen Ländern im regulierten Briefgeschäft aktiv sind.

Darin sieht der DVPT eine Bevorzugung des Marktführers durch den Großaktionär Bund. Die Verordnung mache den Weg frei, um in noch kürzeren Zeitabständen noch größere Preissprünge durchzusetzen, rügte der Verband schon zur Jahresmitte. Und für Müller steht nach drei Preisrunden ohnehin fest: "Die Post hat keinen Nachholbedarf mehr."

Julian Graf von der Verbraucherzentrale in NRW zeigt sich dagegen völlig unaufgeregt: "Wir sehen das ganz gelassen, sollte es zu weiteren Portoerhöhungen kommen", sagt der Jurist. Für den Verbraucher hält sich die wirtschaftliche Belastung in Grenzen.

dpa

 

Meldung vom 16.09.2015                                                                         

 

 Kulturgutschutz:

Grütters legt nach

 

Nach massiven Protesten von Galeristen und Kunstsammlern hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) einen entschärften Entwurf für das geplante Gesetz zum Schutz von Kulturgütern vorgelegt. Danach soll beim Verkauf eines Gemäldes ins EU-Ausland eine Genehmigung erst dann nötig sein,wenn das Bild älter als 70 Jahre ist und auf mehr als 300 000 Euro geschätzt wird. der Gesetzentwurf ist inzwischen erstmals zwischen den Ressorts abgestimmt. nach einer weitern Abstimmungsrunde hoffe sie auf einen Beschluss im Kabinett noch im Oktober, sagte Grütters.

 

SchwaBo

Meldung vom 27.08.2015                                                                                           

 

 

„Lied der Deutschen“ in Silber

Im Oktober 2016 wird anlässlich der Entstehung des Deutschlandliedes vor dann 175 Jahren eine 20-Euro-Gedenkmünze „175 Jahre Deutschlandlied“ herausgegeben. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben hatte das „Lied der Deutschen“ am 26. August 1841 auf der Insel Helgoland gedichtet. Erstmals wurde es am 5. Oktober des gleichen Jahres in Hamburg zur Melodie des Kaiserquartetts von Joseph Haydn gesungen.

In der Weimarer Republik wurde es, seinerzeit noch mit allen drei Strophen, von Reichspräsident Friedrich Ebert zur deutschen Nationalhymne erklärt. Die 20-Euro-Münze soll in den beiden Prägequalitäten Stempelglanz und Spiegelglanz in einer Legierung von 925 Tausendteilen Silber und 75 Tausendteilen Kupfer hergestellt werden. Der Entwurf der Münze stammt von dem Künstler Claudius Riedmiller aus Stuttgart.

DBZ   

 

Meldung vom 19.08.2015                                                                                  

 

Rätselhafter Schatzfund bei Lüneburg: Reichsbankgold aus der NS-Zeit      

Bei Begehungen nahe Lüneburg entdeckte ein archäologisch interessierter Bürger Goldmünzen, die er unverzüglich der archäologischen Denkmalpflege meldete. Die Ausgrabung erbrachte einen Versteckfund Goldmünzen, die von Teerpappe geschützt in zwei versiegelten Beuteln niedergelegt waren. Die Plomben der Berliner Reichsbank legen eine Vergrabung im Kontext des Zweiten Weltkrieg nahe.

   

Am 20.10.2014 meldete ein »lizensierter« Sondengänger den Fund von zehn Goldmünzen an den Lüneburger Stadtarchäologen Prof. Dr. Edgar Ring und den damaligen Bezirksarchäologen des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege Drs. Jan Joost Assendorp. In den folgenden zwei Wochen wurde am Fundplatz von Mitarbeitern des Landesamtes eine wissenschaftliche Ausgrabung durchgeführt. In einer etwa 1 m tiefen Grube unter einem Baum konnten 217 Goldmünzen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts geborgen werden. Zwischen den Münzen wurden zwei sog. Knotenplomben der Deutschen Reichsbank gefunden. Bei den Grabungen konnte zudem Teerpappe gefunden werden, die alterungsbedingt fragmentiert ist.

Der archäologische Befund legt folgende Rekonstruktion nahe: Am Fuße eines später umgestürzten Baumes wurden in den Sand zwei verplombte Geldsäcke mit Goldmünzen vergraben. Zum Schutz wurden die Beutel in Teerpappe eingeschlagen. Der Stoff der Beutel und der Faden der Versiegelung waren vollständig vergangen. Nur an den Plomben haben sich Reste der Säcke und des Fadens erhalten. Der bei den Grabungen angetroffene Nadelbaum, der aus Naturschutzerwägungen nicht gefällt wurde, hat ein Alter von etwa 50 Jahren. Das Verteilungsmuster der Artefakte in der Grube zeigt, dass an selber Stelle zuvor ein älterer Baum gestanden hat, der vermutlich durch Windbruch umgekippt ist. Durch das Wurzelwerk wurde dabei der Zusammenhalt der Vergrabung gestört und der Inhalt der Beutel sowie die Teerpappe in einem kleinen Bereich zerstreut.

Die 217 Münzen haben einen Durchmesser von 21 mm und wiegen ausnahmslos 6,45g. Der Goldgehalt dieser 900er Legierung beträgt 5,81g. Es handelt sich um 128 belgische und 74 französische Goldmünzen. Ergänzt werden sie um zwölf italienische und drei österreichischungarische Münzen. Die älteste Münze wurde 1831 geprägt, die Schlussmünze zeigt das Jahr 1910. Das Gesamtgewicht beträgt fast genau 1400 g, so dass es möglich wäre, dass die beiden Beutel mit einem Gewicht von je annähernd 700 g gefüllt wurden. Die in hoher Auflage geprägten Münzen stellten seit dem 19. Jahrhundert bis in die heutige Zeit einen europäischen Goldstandard dar und waren und sind beliebte Anlageobjekte oder wurden zum Erwerb hochwertiger Waren verwendet.

Da es sich bei den Münzen um Stücke handelt, die bis heute im Umlauf sind, müssen für die zeitliche Einordnung die Beifunde herangezogen werden. Die chemische Analyse der Teerpappe ergibt eine Herstellungszeit von spätestens 1970, vermutlich vor 1950. Die beiden sogenannten Knotenplomben tragen den Reichsadler mit Hakenkreuz und zeigen die Prägung »Reichsbank Berlin 244«. In der historischen Sammlung der Bundesbank befindet sich ein identisches Vergleichsstück, das auf das Jahr 1940 datiert werden kann. Bei den Plomben handelt es sich um Aluminiumplomben, deren spezielles Knotenpatent 1930 registriert worden ist. Die metallurgische Analyse legt einen Herstellungszeitraum ab 1940 nahe.

Es darf als sicher erachtet werden, dass es sich bei dem Versteckfund um Goldbestände der Deutschen Reichsbank handelt. Die Tatsache, dass die verplombten Beutel vergraben wurden, legt nahe, dass es sich um geraubtes Material handelt, das vergraben wurde, um es zu einem späteren Zeitpunkt zu bergen. Dieses konnte offenbar nicht mehr erfolgen. Die archäologische Deutung des Fundes legt eine Niederlegung im Kontext des 2. Weltkrieges nahe, vermutlich gegen Ende des Krieges oder in unmittelbarer Nachkriegszeit. Weitere interdisziplinäre Untersuchungen werden möglicherweise neue Ergebnisse bringen.

Das Land Niedersachsen hat wegen des herausragenden wissenschaftlichen Wertes das sog. Schatzregal angewendet und so das Eigentum originär erworben. Der Goldschatz wird zunächst am Sonntag, den 19.7.2015, im Museum Lüneburg, Willy-Brandt- Straße 1, öffentlich präsentiert

Archäologie Online   

 

Meldung vom 15.08.2015                                                                                

 

25-Euro-Sammlermünze "25 Jahre Deutsche Einheit"                                 

        

Die Münze würdigt die Wiedervereinigung Deutschlands, die sich in diesem Jahr zum 25. Mal jährt. Am 3. Oktober 1990 erfüllte sich der Auftrag des Grundgesetzes an das deutsche Volk, die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden. Der Entwurf der Münze stammt von dem Künstler Bernd Wendhut, Bernkastel-Kues.

Die 25-Euro-Sammlermünze besteht aus Feinsilber (Ag 999). Mit ihren Ausgestaltungsmerkmalen, die in Bezug auf den Nennwert und das Prägemetall in der bisherigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland einmalig sind, ist die Münze sowohl ein erlesenes Erinnerungsstück als auch eine besondere Würdigung des großen Jubiläums. Die VfS bietet diese Münze in der Prägequalität Spiegelglanz in einer limitierten Auflage von bis zu 50.000 Stück je Prägestätte an. Ihr Gewicht beträgt 18 Gramm.

Die im Vordergrund der Bildseite stehenden Menschen verkörpern Aufbruch und Neubeginn; sie befinden sich vor dem Brandenburger Tor, dem Symbol der Deutschen Einheit. Ihre Willensbekundung „Wir sind ein Volk“ repräsentiert den Weg zur deutschen Wiedervereinigung.

Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift:
 

„EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT“.

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, die Jahreszahl 2015, die zwölf Europasterne sowie - je nach Prägestätte - das Münzzeichen „A“ (Berlin), „D“ (München), „F“ (Stuttgart), „G“ (Karlsruhe) oder „J“ (Hamburg).

 

Meldung vom 08.08.2015                                                                 

 

NA SO WAS

Postkarte erreicht Ziel nach 50 Jahren

 

In der Schweiz ist eine Postkarte nach fast 50 Jahren am Zielort angekommen. Die Weihnachtskarte wurde 1965 in Ibach aufgegeben und sei nun im Nachbarort Illgau eingetroffen, berichtete die Nachrichtenagentur sda unter Berufung auf den Sohn des Empfängers. Er habe die leicht vergilbte Karte mit abgebildetem Blumenstrauß am Montag in seiner Post gehabt. Sender und Empfänger sind mittlerweile verstorben. Die lange Zustelldauer sei ein Rätsel, hieß es bei der Post.

Schwabo     

 

Meldung vom 06.08.2015                                                                               

 

" Für den Erhalt privaten Sammelns"

 

Ein Bundesgesetz gefährdet das Sammeln historischen Kulturgutes. Besonders betroffen sind Numismatiker, doch müssen auch Philatelisten und Sammler anderer Gegenstände künftig sogenannte "Sorgfaltspflicht" beachten, die in der Praxis unerfüllbar sind. Unter anderen fordert das Gesetz, dass die Sammler von Gegenständen, deren Wert 2500 Euro übersteigt, den Verbleib der vergangenen  20 Jahre nachweisen müssen - rückwirkend, wohlgemerkt. Für als "archäologisch" definiertes Kulturgut - dazu zählen unter anderem antike Münzen - gilt ein Grenzwert von 1000 Euro.

 

Fachleute kontaktierten die zuständige Staatsministerin für Kultur, Monika Grütters (CDU), eher zögerlich. Das Protokoll einer Anhörung vom 22. April lag Ende Juli noch nicht vor. In der Anhörung soll Grütters Stellvertreter, Günter Winands, eine Sonderregelung für Münzsammler versprochen haben. Einzelheiten dazu sind mangels Protokolls unbekannt. Das Bundeskabinett hat die Gesetzesinitiative noch nicht abschließend behandelt.

 

Unter dem Motto "für den Erhalt privaten Sammelns" hat Dr. Ursula Kampmann, Chefredakteurin der "Münzwoche" (www.muenzwoche.de) und DBZ-Autorin, auf der Plattform Openpetition eine Petition veröffentlicht. Die Gesetzesinitiative trifft alle Sammler, auch Philatelisten.

DBZ   

 

Meldung vom 01.08.2015                                                                               

 

Politiker als Münzmeister

 

Die deutsche Vereinigung wird in diesem Jahr allerorten gefeiert. Auch numismatisch: Zum 3. Oktober erscheinen die

25-Euro-Silbermünzen

, die in der Staatlichen Münze Berlin geprägt wird. DBZ-Autor Helmut Caspar war dabei, als die Münze im Beisein von Politikern angeprägt wurde.

Die Staatliche Münze

Berlin

ist der älteste bis heute produzierende Betrieb der Hauptstadt, seine Anfänge als Geldschmiede der Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg gehen in das späte 13. Jahrhundert zurück. Was sich aktuell in dem Traditionsbetrieb tut, brachten Anfang Juli der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Ralf Wieland und der Senator für Finanzen Matthias Kollatz-Ahnen vor Ort in Erfahrung. Nach der Landeshaushaltsordnung ist die Geldfabrik eine nachgeordnete Einrichtung der Senatsverwaltung für Finanzen. Da der Betrieb Gewinn abwirft, partizipiert der Berliner Landeshaushalt am Erfolg des Unternehmens, in dem mehr als 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind.

Durch die Prägeanstalt von deren Leiter Andreas Schikora geführt, erfuhren die beiden Politiker, warum auf Berliner Geldstücken seit Friedrich dem Großen der Münzbuchstabe A prangt und welchen Weg

Münzen

und Medaillen vom Entwurf über die Herstellung der Modelle sowie der Stempel bis zur Endfertigung in hochmodernen Prägeautomaten durchläuft, bis sie eingewickelt und in großen Holzkisten verpackt an die Bundesbank geschickt werden. Ein großer Teil der Arbeiten wird von Automaten erledigt. Die Belegschaft hat vielfach überwachende Aufgaben zu erledigen. Dazu gehört, dass in regelmäßigen Abständen geprüft wird, ob das Gepräge sauber ausgeführt ist. Sollten die Stempel abgenutzt sein, werden sie ausgetauscht.

Die Gäste nahmen die seltene Gelegenheit wahr, sich an einer historischen Spindelpresse unter fachkundiger Anleitung als Münzmeister zu betätigen und eine einseitige Zinnmedaille mit der Außenansicht der Geldfabrik herzustellen. Sie ist seit 2006 in einem ehemaligen Glaswerk an der Ollenhauerstraße 97 im Bezirk Reinickendorf untergebracht, weil ihr alter Standort am Berliner Molkenmarkt alles andere als wirtschaftlich war und den Produktionsbetrieb mehr behinderte als ihm zuträglich war

 DBZ

 

Meldung vom 14.07.2015                                                                             

 

 17 Prozent Rückgang 

Muss jetzt auch die Numismatik Federn lassen? Die nunmehr vom Bundesministerium der Finanzen vorgelegten Auflagezahlen der 2012 geprägten

10-Euro-Gedenkmünzen

in Spiegelglanz deuten zumindest darauf hin. Bei diesen handelt es sich um die Ausführung in 625er-Silber, deren Auflage sich an der Zahl der Bestellungen orientiert. Für 2012 meldet das Ministerium folgende Werte:

• 300. Geburtstag Friedrich II. (Ausgabetag: 9. Februar 2012): 170.000

• 50 Jahre Deutsche Welthungerhilfe (Ausgabetag: 12. April 2012): 160.000

• 200 Jahre Grimms Märchen (Ausgabetag: 14. Juni 2012): 160.000

• 100 Jahre Deutsche Nationalbibliothek (Ausgabetag: 13. September 2012): 150.000

• 150. Geburtstag Gerhard Hauptmann (Ausgabetag: 8. November 2012): 140.000

Damit ging die Zahl geprägter

Gedenkmünzen

innerhalb eines Jahrganges um 30.000 oder gut 17 Prozent zurück. Hinzu kommen jeweils 60.000 Stück aus dem Jahresset 2012.

Vergleicht man die Werte mit 2011, fällt der Rückgang noch deutlicher aus. Die Silbermünze

zu Ehren Franz Liszts lag zwar mit 172.000 Exemplaren auf ähnlichem Niveau wie der Zehner für den Alten Fritz. Die übrigen Prägungen von 2011 erreichten aber allesamt Auflagen von mehr als 220.000 Stück. Das Jahresset wurde 63.000 Mal hergestellt

DBZ   

 

Medung vom 11.07.2015                                                                

 

An: DBZ Redaktion
Betreff: Automatenmarken

Sehr geehrte Damen und Herren,
es geht das Gerücht um, dass die Automatenmarken eingestellt werden sollen. Was ist wahr an diesem Gerücht? Wissen Sie mehr?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Sammlergrüssen
D.H.Friedt

 

Sehr geehrter Herr Friedt,

Danke für die E-Mail!

Das Gerücht kursiert seit geraumer Zeit. Auf Nachfrage erklärte die Deutsche Post, keinen generellen Abbau der Automaten und keine Einstellung der Automatenmarken zu planen. Allerdings werden die Standorte auf Wirtschaftlichkeit geprüft. Dies führte zu einem deutlichen Rückgang der Zahl der Automaten. Inoffiziell – verständlicherweise wollte die Deutsche Post dies offiziell nicht kommunizieren – war zudem zu erfahren, dass auch Automaten an Standorten, an denen wiederholt Vandalismusschäden aufgetreten sind, entfernt wurden.


Mit freundlichen Grüßen

Torsten Berndt
    

 

Meldung vom 02.07.2015                                                                            

 

Leipziger Stadtjubiläum in Silber

Heute wird die 10-Euro-Sammlermünze

 „1000 Jahre Leipzig“

ausgegeben. Laut Mitteilung des Bundesamts für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV) beträgt der Verkaufspreis für die Münze aus Silber (625 Silber/375 Kupfer) und in Spiegelglanzqualität bei der Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS) 18,50 Euro Bestellungen können

online bei der VfS

aufgegeben werden. Auf den Endverkaufspreis der Kreditinstitute und des gewerblichen Münzhandels hat das BADV keinen Einfluss


Meldung vom 17.06.2015                                                                          

Schatzhaus in sächsischer Bastille

Auf der Festung Königstein lagerten in Kriegszeiten Millionen Taler

Die Festung Königstein hoch über der Elbe war als „sächsische Bastille“ berühmt und berüchtigt, weil hier zahlreiche Staatsgefangene inhaftiert wurden. In Kriegs- und Krisenzeiten haben die sächsischen Kurfürsten und – ab 1806 – Könige ihren Staatsschatz sowie Teile der Dresdner Kunstsammlungen und der Archive auf dem uneinnehmbarem Felsen in Sicherheit gebracht. Eine Ausstellung erinnert daran, dass 1860 in den Kellern größere Geldsummen eingelagert wurden. Wie das geschah, demonstriert ein Holzfass mit Talern, die das Bildnis von König Johann zeigen. Solche Fässer konnten 10 000 Vereinstaler aufnehmen, die etwa 223 Kilogramm Silber auf die Waage brachten.

Zwischen 1860 und 1865 wurden zwei Millionen Taler aus der sächsischen Staatsreserve in das Königsteiner Schatzhaus geschafft. Zum Transport dieser in 200 Fässern verstauten Geldmenge hat man 34 Pferdewagen benötigt. Beaufsichtigt wurde der Silberzug durch einen Korporal, der ein Dutzend Soldaten kommandierte. Im preußisch-österreichischen Krieg von 1866, in dem Sachsen an der Seite Österreichs kämpfte und verlor, ließ die Dresdner Regierung alle Staatsgelder auf die Festung Königstein schaffen. Dazu kamen Gold- und Silberbarren aus der Königlichen Münze, die damals noch in Dresden tätig war und erst 1887 nach Muldenhütten bei Freiberg verlagert wurde. Der Silberschatz wurde Mitte Juni 1866 mit der Eisenbahn von der Hauptstadt Dresden zum Bahnhof Königstein und von dort mit Pferdetransporten zur Festung geschafft ….

 DBZ

 

Meldung vom 11.06.2015                                                                                        

 

Münzportal

Verschiedene Institutionen, unter anderem die Universitäten Göttingen und Jena, das Landesmuseum Hannover und die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, präsentieren Teile ihrer Münzsammlungen unter 

 

im Internet. Kenom bedeutet "Kooperative Erschließung und Nutzung der Objektdaten von Münzsammlungen". Ziel ist es, die Bestände wissenschaftlich erschlossener Kollektionen Forschern jederzeit zugänglich zu machen. Der Ausbau des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Portals erfolgt Schritt für Schritt.

DBZ   

 

Meldung vom 25.04.2015                                                                 

Bilder aus dem Weltraum  

Heute vor 25 Jahren startete das Hubble-Weltraumteleskop seine Reise in den Weltraum. Mit dem Space Shuttle „Discovery“ erfolgte der Start am 24. April 1990, am nächsten Tag wurde es in die Erdumlaufbahn ausgesetzt. Seitdem hat es mehr als drei Milliarden Mal die Erde umrundet und für spektakuläre Bilder aus dem All gesorgt. Die Mission von Hubble war die bisher erfolgreichste Mission der NASA überhaupt, tausende von Astronomen aus der ganzen Welt haben mit den Bildern und Daten von Hubble gearbeitet, die Aufnahmen haben den wissenschaftlichen Blick auf das Universum verändert. Sechs dieser Aufnahmen von Hubble sind auf heute ausgegebenen Briefmarken der Postverwaltung von Jersey zu sehen, dazu gibt es einen Briefmarken-Block mit dem Teleskop selbst.

DBZ     

 

Meldung vom 30.04.2015                                                                

Neuheit: Planet Erde mit blauem Rand

Eine 5-Euro-Sammlermünze „Planet Erde“ will die Bundesregierung im ersten Halbjahr 2016 herausgeben. Die Münze soll aus drei Komponenten bestehen: Einem äußeren Ring, einem inneren Kern (Pille) sowie einem prägbaren, zwischen Ring und Pille eingefügten blauen Polymerring. Dieser ist transluzent – also teilweise lichtdurchlässig. Der Polymerring macht die 5-Euro-Münze weltweit zu einer Neuheit im Münzbereich. Der Entwurf der Münze stammt von Stefan Klein aus Iserlohn, der Adler-Entwurf basiert auf einer Vorlage von Alina Hoyer aus Berlin. Mit der modernen Münze, die in Stempelglanz und Spiegelglanz geprägt werden soll, will man „gerade bei jungen Zielgruppen ein breiteres Interesse an deutschen Sammlermünzen“ wecken

DBZ

 

Meldung vom 17.04.2015                                                               

 

Keine 10-Euro-Sammlermünzen mehr !  

Auf Beschluss der Bundesregierung wird die Emission von 10-Euro-Sammlermünzen aus Kupfer-Nickel (Prägequalität Stempelglanz) bzw. einer Legierung von 625 Tausendteilen Silber und 375 Tausendteilen Kupfer (Prägequalität Spiegelglanz) mit Abschluss des Jahres 2015 eingestellt. Stattdessen werden ab 2016 20-Euro-Sammlermünzen aus einer Legierung von 925 Tausendteilen Silber und 75 Tausendteilen Kupfer ausgegeben. Diese Maßnahme soll zu einer Stärkung und Belebung des Sammlermarktes führen.
Laut Mitteilung des Bundesfinanzministeriums trägt sie außerdem dem Wunsch vieler Sammler nach „wertigeren“ Münzen Rechnung.

Die 20-Euro-Münzen sollen in den beiden Prägequalitäten Stempelglanz und Spiegelglanz hergestellt werden und haben eine Masse von 18 g und einen Durchmesser von 32,5 mm. Die Münzen in der Prägequalität Stempelglanz werden zum Nennwert (20 Euro) in den Verkehr gebracht. Die Ausgabe der Münzen in der Sammlerqualität Spiegelglanz erfolgt zu einem über dem Nennwert liegenden Verkaufspreis. Die Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS) wird über den genauen Preis und die konkreten Bestellmodalitäten rechtzeitig vor Ausgabe der ersten Münze informieren. Das wird dann – voraussichtlich im Februar 2016 – die Münze „Rotkäppchen“ in der Serie Grimms Märchen sein.

DBZ   

 

Meldung vom 25.03.2015                                                                  

 

Münzen für den Nachwuchs

 

Zur Geburt des zweiten Kindes von Prinz William und Herzogin Kate wird in Großbritannien eine besondere Fünf-Pfund-Münze geprägt. Bereits zur Geburt von Prinz George hatte die königliche Münzprägeanstalt einige tausend silberne und goldene Gedenkmünzen produziert. Zur Taufe und zum ersten Geburtstag des Prinzen hatte es ebenfalls Münzen gegeben. Queen Elisabeth II. die Urgroßmutter von Prinz George und dem noch ungeborenen Baby, hat dem Vorschlag laut Medienberichten bereits vor einigen Tagen zugestimmt. Das zweite Kind von William und Kate soll zwischen Mitte und Ende April auf die Welt kommen. Es wird an vieter Stelle der Thronfolge stehen.

Schwabo

 

Meldung vom 21.03.2015                                                               

 

25 Euro-Sammlermünze „25 Jahre Deutsche Einheit“

Die Bundesregierung beschloss am 25.02.2015 eine 25-Euro-Sammlermünze „25 Jahre Deutsche Einheit“ prägen zu lassen und im Oktober 2015 auszugeben.

Die Münze würdigt die Wiedervereinigung Deutschlands, die sich in diesem Jahr zum 25. Mal jährt. Am 3. Oktober 1990 erfüllte sich der Auftrag des Grundgesetzes an das deutsche Volk, die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden.

Der Entwurf der Münze stammt von dem Künstler Bernd Wendhut, Bernkastel-Kues.

Die im Vordergrund der Bildseite stehenden Menschen verkörpern Aufbruch und Neubeginn; sie befinden sich vor dem Brandenburger Tor, dem Symbol der Deutschen Einheit. Ihre Willensbekundung „Wir sind ein Volk“ repräsentiert den Weg zur deutschen Wiedervereinigung.

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, die Jahreszahl 2015, die zwölf Europasterne sowie - je nach Prägestätte - das Münzzeichen „A“ (Berlin), „D“ (München), „F“ (Stuttgart), „G“ (Karlsruhe) oder „J“ (Hamburg).

Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift:

„EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT“.

Die 25-Euro-Sammlermünze soll aus Feinsilber (Ag 999) bestehen und in den Prägequalitäten Stempelglanz und Spiegelglanz ausgegeben werden. Ihr Gewicht wird 18 Gramm betragen. Mit ihren Ausgestaltungsmerkmalen, die in Bezug auf den Nennwert und das Prägemetall in der bisherigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland einmalig sind, ist die Münze sowohl ein exklusives Erinnerungsstück als auch eine besondere Würdigung des großen Jubiläums.

Es ist vorgesehen, die Münze anteilig in den fünf deutschen Münzstätten prägen zu lassen. Kunden der Verkaufsstelle für Sammlermünzen erhalten zu gegebener Zeit einen Bestellcoupon. Nähere Informationen werden mit der nächsten prägefrisch-Ausgabe II/2015 bekannt gegeben.

Als registrierter VfS-Kunde haben Sie die Möglichkeit, die 25 Euro-Sammlermünze „25 Jahre Deutsche Einheit“ sicher, komfortabel und schnell im VfS-Shop zu bestellen.

 

Meldung vom 16.03.2015                                                                

 

Porträt-Fenster

 

Am 25. November 2015 erscheint die überarbeitete Banknote zu 20 Euro. Wichtigstes neues Sicherheitsmerkmal ist ein Porträt-Fenster im Hologramm. Hält man den Schein gegen das Licht, wird das Fenster durchsichtig. Daneben gibt es von den 5- und 10-Euro-Noten bekannte Neuerungen wie die Smaragdzahl. 

 DBZ

 

Meldung vom 13.03.2015                                                             

Philatelistische Sensation: Druckplatte der Mauritius-Briefmarken aufgetaucht

Eine philatelistische Kostbarkeit ist nach 80 Jahren wieder aufgetaucht und dem Auktionshaus David Feldman S.A. aus Genf anvertraut worden. Jetzt kündigt das Haus nichts weniger als eine Sensation an: Es wird die original Kupfer-Druckplatte der Mauritius „Post Office“-Briefmarken auf der Europhilex 2015 vom 13. bis 16. Mai in London präsentieren.
1912 wurde diese Druckplatte der ersten Serie bei „The West-End Philatelist“ als größter philatelistischer Schatz bezeichnet. Der bekannte Sammler Maurice Burrus erwarb die Platte 1930 und sie wurde nach Information des Auktionshauses Feldman erst kürzlich nach dem Tod von Maurice Burrus Nichte Odile von der Burrus-Familie wiederentdeckt. Die Druckplatte war das letzte Mal 1935 in London bei der Silberjubiläums-Ausstellung der Royal Philatelic Society zu sehen und galt seitdem als verschollen.
Sieben Jahre nach Einführung der Briefmarke in Großbritannien wurden 1847 in Mauritius die blauen Two-Pence- und die orangeroten One-Penny-Marken aufgelegt. Doch die erste Druckplatte hatte einen Fehler: Statt des üblichen „Post Paid“ war „Post Office“ eingraviert. Nur jeweils 500 Stück wurden gedruckt und lediglich 27 Exemplare haben die Jahrhunderte überlebt.
David Feldman kann auf eine rund 50 Jahre währende philatelistische Karriere zurückblicken. In dieser Zeit kam er bereits mit der Mauritius in Berührung: Als Höhepunkt seiner Karriere bezeichnet er das Jahr 1993, als er die Mauritius-Sammlung von Hiroyuki Kanai veräußern konnte. In dieser berühmten Sammlung fehlte aber das Herzstück, die Post-Office-Druckplatte. Dieses exklusive Stück jetzt präsentieren zu dürfen, sei eine große Ehre und ein besonderes Privileg, so Feldman.

DBZ   

 

Meldung vom 06.03.2015                                                                

Schloss Charlottenburg vertritt Berlin

Knapp 100 Jahre nach der Eingemeindung Charlottenburgs nach Berlin, 1920, erscheint das Schloss auf einer 2-Euro-Kursgedenkmünze (Abb. BADV).

2018 sitzt der Regierende Bürgermeister von Berlin dem Deutschen Bundesrat vor. Folglich erscheint im Rahmen der Serie, welche die Bundesländer auf 2-Euro-Kursgedenkmünzen vorstellt, ein Berliner Motiv. Die Wahl fiel auf Schloss Charlottenburg, das Bodo Broschat gekonnt ins Münzrund setzte. Zu sehen ist die Ehrenhofseite. In den fünf deutschen Münzstätten entstehen voraussichtlich 30 Millionen Exemplare für den Umlauf.

DBZ   

 

Meldung vom 09.02.2015                                                                        

Künftig römisch: die „Potschta“

 

Die Wahrheit setzt sich durch: Mit der kommenden Auflage des Michel Deutschland-Spezialkatalogs streicht die Redaktion die Michel-Nummer 42 im Kapitel Sowjetische Besatzungszone. Dahinter vebirgt sich die so genannte „Potschta“-Marke. Der Legende nach soll sie in Dresden verkauft und verwendet worden sein. Im vergangenen Jahr gelang Wolfgang Strobel aber der Nachweis, dass dies nicht stimmt – siehe DBZ 17/2014. Die Marke zählt somit zu den Unverausgabten. Folglich steht sie fortan mit einer römischen Nummer im Katalog.  

DBZ    

 

Meldung vom 27.02.2015                                                                    

 

Online-Boom beschert Paketshop

 

Der Onlinehandel nimmt stetig zu, dem trägt die Deutsche Post Rechnung. Sie baut die Zahl ihrer Standorte für Paketeinlieferungen weiter aus. Am Montag, 2. März, eröffnet das Unternehmen einen weiteren DHL Paketshop in der Bahnhofstrasse 12 in Donaueschingen. Dort können frankierte Päkchen und Pakete sowie Retouren abgegeben und Brief- und Paketmarken gekauft werden. Für die Kunden werden neben den Filialen, Packstationen und Paketboxen so zusätzliche Standorte geschaffen, an denen sie ihre Sendungen abgeben können.

Schwabo

 

Meldung vom 13.02.2015                                                                    

                                

Münzauflagen 2014  

 

(tb) Das Bundesministerium der Finanzen legte die Prägestatistik für 2014 vor. Demnach entstanden die Gedenkmünzen zu zehn Euro in folgenden Stückzahlen:

 

  • Hänsel und Gretel: Spiegelglanz 195.000, Stempelglanz 1,22 Millionen
  • Schadow: Spiegelglanz 195.000, Stempelglanz 1,185 Millionen
  • Strauss: Spiegelglanz 185.000, Stempelglanz 1,202 Millionen
  • Konstanzer Konzil: Spiegelglanz 185.000, Stempelglanz 1,186 Millionen
  • Fahrenheit-Skala: Spiegelglanz 185.000, Stempelglanz 1,133 Millionen.

 

Die Spiegelglanz-Münzen entstehen in einer Legierung mit 625 Teilen Silber und 375 Teilen Kupfer. In einer Kupfer-Nickel-Legierung werden die Münzen in Stempelglanz geprägt. Die Zahlen der Spiegelglanz-Ausführung enthalten die 60.000 Münzen, welche die Verkaufsstelle für Sammlermünzen in einer Packung vertrieb. Eine etwas größere Stückzahl als die Silberzehner erreichten die Goldmünzen zu 20 und 100 Euro. Sie fanden jeweils 200.000 Abnehmer. Die Herstellung erfolgte ausschließlich in Stempelglanz.

 

Wiederum getrennte Zahlen veröffentlichte das vom Ministerium mit den numismatischen Aktivitäten beauftragte Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen zu den Kursmünzen. Von den Kursmünzenserien wurden 142.000 Packungen in Spiegelglanz und 170.000 in Stempelglanz verkauft, von der Packung mit der Zwei-Euro-Kursgedenkmünze „Niedersachsen“ 50.000 in Spiegelglanz und 47.000 in Stempelglanz.

 

Meldung vom 27.01.2015                                                                    

 

 Silberzehner seltener als Goldstücke

 

Die 10-Euro-Gedenkmünzen erreichten 2014 in der Prägequalität Spiegelglanz aus 625er-Silber Auflagen zwischen 185.000 und 195.000 Stück. Darin enthalten sind bereits die jeweils 60.000 Münzen, die in der Jahressammlung vertrieben wurden. Zwischen 1,133 und 1,22 Millionen Münzen konnte die Verkaufsstelle für Sammlermünzen in der Kupfer-Nickel-Legierung – Prägequalität Stempelglanz – absetzen. Diese Zahlen gab das Bundesministerium der Finanzen bekannt, vertreten durch das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen.
Die Kursmünzenserien fanden in Spiegelglanz 142.000 und in Stempelglanz 170.000 Abnehmer, die Packung mit der 2-Euro-Kursgedenkmünze „Niedersachsen“ 50.000 respektive 47.000. Ausschließlich in Stempelglanz fertigten die Prägestätten die Goldmünzen zu 20 und 100 Euro. Ihre Auflage beträgt jeweils 200.000 Stück.

DBZ

 

Meldung vom 12.01.2015                                                                           

 

 

Fund auf dem Großtauschtag in Donaueschingen

Bisher war solch eine Münze aus Donaueschingen nicht bekannt

 

1 MARK CONSUM - VEREIN DONAUESCHINGEN E.G.FOTO M. Henschel